Aus einem räumlichen Wirbel, dessen Ränder in allen Farben schimmerten, traten neun Frauen hervor.
Sobald sie auftauchten, sahen sie die geschäftige Stadt.
Die Grenzstadt auf der anderen Seite war voller Gebäude, hoher Pavillons und Stände. Unzählige Fahnen verschiedener Gruppen flatterten im Wind.
Es wurden jede Menge Waffen, Zutaten und Pillen angeboten, die alle sofort verkauft wurden, sobald sie auf den Markt kamen.
Unsterbliche Kaiser und Herrscher waren überall zu sehen. Sie beaufsichtigten, beschützten, platzierten und kauften, als wäre es ein Marktplatz. Sogar ein Bordell war an der auffälligsten Ecke eingerichtet worden. Allerdings fiel ihnen auf, dass alle eine schwache Verteidigung hatten, anders als in der Grenzstadt auf der anderen Seite.
Natürlich wussten sie, dass dies daran lag, dass Gegenstände der Empyrean- oder Autarch-Klasse nicht durch den Raumwirbel hierher gebracht werden konnten.
„Siehst du? Ich habe dir doch gesagt, dass das Beste auf der anderen Seite ist“, kicherte Isabella. „Schließlich erhebt eine Grenzstadt an einem Ende Steuern, sodass die Händler weinen, weil sie ihre Gewinne verlieren.“
„Ja, außerdem würden die obersten Genies niemals zulassen, dass die Schwächeren diese Schätze genießen.“ Shirley schüttelte den Kopf.
Sie beklagte das Schicksal dieser Menschen und erinnerte sich daran, dass auch sie vor diesen Leuten ein Niemand wäre, selbst wenn sie eine Erbin geworden wäre.
Dennoch waren ihre Blicke nicht auf das Gebäude gerichtet.
Sie nahmen die Umgebung in sich auf.
Es war Tag, aber der Himmel war bewölkt, das Wetter mild. Trotzdem war es überhaupt nicht düster, denn am Himmel waren unzählige Polarlichter zu sehen, die in Farben leuchteten, die man selbst mit viel Fantasie nicht einfach so malen konnte.