„Yu…“
Fillia streckte ihre Hand aus, ihre Stimme war noch schwach, aber ihre Wangen hatten bereits eine gesunde rote Farbe, was den Meister des Reiches der Geisterkrähen dazu veranlasste, ihre Hand sanft zu nehmen und sie auf seine Wange zu legen.
„Ich bin hier… mach dir keine Sorgen, Fillia. Du hast überlebt…“
„…“
Fillia vergoss Tränen.
Nur sie wusste, wie hoffnungslos sie sich durch das tödliche Gift fühlte. Es war nicht so, dass sie selbst keine Medizin genommen hatte. Es war nutzlos. Deshalb hatte sie sich entschlossen, den verhassten Großältesten und seine Familie zu vergiften. Sonst hätte sie keine so drastische Maßnahme ergriffen.
Als sie sich umdrehte, um sich bei ihrem Retter zu bedanken, erstarrte ihr Gesichtsausdruck.
Unter dem sonnigen Himmel erschien der Göttliche Kaiser des Todes wie eine göttliche Gestalt. Sie konnte noch immer die letzten Lebensenergie um ihren Körper spüren, die ihr ein Gefühl des Friedens gab. Sie konnte kaum glauben, dass der Besitzer einer solchen Kraft ein böser Mensch sein konnte.
„Was willst du …?“, fragte sie, voller Angst vor seinen Forderungen.
Sicherlich würde diese Behandlung nicht umsonst sein, oder?
„…“, Davis antwortete nicht.
Stattdessen erklärte der Meister des Reichs der Geisterkrähen mit leiser Stimme.
Davis hingegen fragte sich, wie der Meister des Reichs der Geisterkrähen zu dieser Entscheidung gekommen war.