Das Lachen der sechs-köpfigen Hydra hallte durch die Leere und erschütterte den Raum mit einem tiefen, kehligen Grollen. Ihr massiver, obsidianfarbener Körper strahlte eine bedrückende Kraft aus, ihre sechs Paar blutrote Augen funkelten spöttisch.
Wisteria runzelte die Stirn.
Sie mochte es nicht, wenn man auf sie herabblickte.
Das Lachen der sechs-köpfigen Hydra verstummte plötzlich. Sie setzte ihre Wellenbewegungen frei, aber der Geist vor ihr schien davon völlig unbeeindruckt zu sein, geschweige denn, dass er ins Wanken geriet oder davongeschwebt wäre. Das ließ sie sofort daran zweifeln, wie mächtig er sein könnte.
Sie schnaubte, öffnete alle sechs Mäuler und entblößte eine Reihe rasiermesserscharfer Kiefer, die alles zerreißen konnten, was ihnen in den Weg kam.
Sechs Kugeln aus dunklem Licht leuchteten in seinem Mund, bevor alle Köpfe gleichzeitig herumschossen und auf den Geist zuschossen.
Wisteria schwebte immer noch dort und sah gleichgültig aus.
Ihre neblige, grauschwarze Gestalt pulsierte in einem seltsamen Rhythmus. Sie flackerte wie ein Geist, der durch Objekte in der dunklen Raumflächengleichheit schwebte, ihre hohlen weißen Augen waren emotionslos.
Die sechs dunklen Lichtstrahlen durchdrangen ihre Gestalt, schienen ihr jedoch nichts anzuhaben, als sie davonglitt und vor der sechs-köpfigen Hydra erschien, wo ihre geisterhafte Gestalt über einem ihrer Köpfe schwebte.
Sie hob ihre Hand, und eine leichenhafte Yin-Energie voller Verwesung breitete sich in der Umgebung aus. Es gab weder einen heftigen Energiestoß noch eine großartige Machtdemonstration.
Stattdessen begann die Struktur des Raumes um sie herum zu welken und umhüllte sie mit der ultimativen Dunkelheit der Leere. Ein widerlicher Klang breitete sich über das Schlachtfeld aus, ein tiefes, fleischiges Schmatzen. Einer der Köpfe der Hydra zuckte heftig, während er schwarz wurde und verdorrte. Seine Schuppen wurden brüchig und blätterten in Stücken ab.
Auch die Seele in diesem Kopf verfiel.