„Zieh diesen Niemand nicht mit rein.“ Der Mann in der violetten Robe grinste höhnisch. „Dieser Abschaum ist nicht mal ansatzweise mit ihm zu vergleichen.“
„…?“ Evelynn hob die Augenbrauen.
Der verfluchte Hexenmeister Fraser Herrion war nicht mit ihm zu vergleichen? Der Tonfall war so herablassend, dass sie kaum glauben konnte, dass dieser einfache Empyrean Beast den bösen verfluchten Hexenmeister nicht für eine Bedrohung hielt.
Wenn es nicht der verfluchte Hexenmeister war, konnte dann wirklich der Hexadra-Clan der sechs-köpfigen Hydra aus der Unterwelt hinter diesem Völkermord stecken?
Angesichts der Tatsache, dass ihre genialen Köpfe es gewagt hatten, eine Himmelsfee am helllichten Tag bei einem Wettkampf der beiden Oberen Reiche zu vergewaltigen, zweifelte sie nicht an ihrer Dreistigkeit, eine solche Gräueltat zu begehen, aber aus welchem Grund brauchten sie eine rachsüchtige dreiaugige chromatische Hex-Arachnid-Wahre-Seelenessenz der Kaiser-Stufe?
Es kam immer wieder auf diese Frage zurück.
Trotzdem streckte sie ihre Hand aus und hielt Kaiserin Hexena Xylusc an den Schultern fest.
„Es ist nicht deine Schuld. Mach dir deswegen keine Vorwürfe.“
Kaiserin Hexena Xylusc konnte nicht anders als zu zittern. Sie drehte sich zu Evelynn um, ihre Augen hielten die Tränen kaum zurück, und ihre Unterlippe war hinter ihrem Schleier nach innen gekräuselt.