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Kapitel 498: Dämonenkaiserin gegen Dämonenkaiser

Kapitel 498: Dämonenkaiserin gegen Dämonenkaiser

Die Stille nach Laguns Tod war irgendwie komisch.

Es war nicht ruhig oder friedlich … es war etwas anderes, etwas Schweres.

So eine Stille, die nach einer Trauerrede ohne Worte kommt.

So eine Stille, die die Grenze zwischen einer alten Welt und etwas Neuem, Unverarbeitetem und Grausamem markiert.
Asmodeus stand still da, die letzten Aschepartikel von Laguns Gestalt flatterten wie verkohlte Federn um ihn herum. Er atmete langsam durch die Nase aus, der Frost in seinem Atem kräuselte sich unnatürlich auf dem Boden, anstatt in der Luft zu verschwinden.

Sein Blick war nicht auf den Gefallenen gerichtet.

Sondern auf sie.

Riel.

Die Dämonenkaiserin.

Der kalte Sturmherd dieses Krieges.
Sie beobachtete ihn, ohne zu blinzeln, die Lippen leicht geöffnet, die Hellebarde leicht in ihrer Hand nachgebend.

Ihr Spiegelbild schimmerte in jedem Kristall auf dem Schlachtfeld – tausendfach reflektiert, aus jedem Winkel starrend.

Aber es war nicht Wut, die sie zuerst erreichte.

Es war Sehnsucht.

Etwas, das tief hinter ihren Augen verborgen war, ohne dass sich ihre Pupillen wie dünnes Eis unter bloßen Füßen öffneten.

Er hatte sie noch nie so angesehen.
Nicht ein einziges Mal.

Nicht, als sie getötet hatte.

Nicht, als sie in ihrer besten Form war.

Nicht, als sie ihn im Traum geküsst hatte.

Nicht, als sie nach ihm geschrien hatte, damit er sie brauchte.

Aber jetzt, nachdem er Lagun getötet hatte, nachdem er wie etwas Göttliches auferstanden war, blickte er mit derselben Entschlossenheit vor sich, die er all seinen Frauen entgegengebracht hatte.

Und diese Entschlossenheit hatte ihr nie gehört.

„Du hast mich nie gesehen“, flüsterte sie.
Der Wind trug ihre Worte nicht davon.

Sie starben auf ihrer Zunge.

Unter ihren Füßen veränderte sich das Schlachtfeld.

Der Frost wurde dichter und kräuselte sich zu gezackten Nähten, die sich wie Adern über die Erde ausbreiteten.

Kristalle begannen um sie herum zu blühen – hoch, dünn, spiralförmig wie die Knochen eines uralten Wesens, das von der Zeit ausgegraben worden war.

Einer wuchs unter ihr und hob sie langsam in die Luft.
Ein Thron, der sich ohne ihr Zutun formte.

Sie setzte sich nicht, blinzelte nicht und sprach nicht. Aber sie umklammerte die Hellebarde fester.

Asmodeus machte einen Schritt nach vorne.

Die schwarzen Flammen umschlangen seine Glieder. Seine Augen leuchteten nicht mehr. Sie brannten tief und blau wie ein versunkener Abgrund, umrandet von Leere.

Sein Gesichtsausdruck war ruhig. Aber seine Aura zischte gegen den Kristall wie Säure.

Ihre Kälte traf auf sein Feuer.
Keiner wich zurück.

Der Wind, der aufgehört hatte zu wehen, begann erneut zu wirbeln – aber auf unnatürliche Weise.

Er bewegte sich in Kreisen. Engen Kreisen, als würde sich das Schlachtfeld selbst zusammenziehen und auf etwas Katastrophales vorbereiten.

Aus der Ferne beobachteten die Frauen das Geschehen – mitgenommen, gebrochen, aber wachsam.

Levia, die an einen verkohlten Steinblock gelehnt war, kniff die Augen zusammen.
„Das ist … nicht dieselbe Frau“, murmelte sie.

Lumina zitterte leicht und schleppte sich näher heran.

Ihre Spinnenbeine klopften leise, ihr Instinkt warnte sie noch bevor ihre Augen es taten.

„Ihre Haut … sie verschmilzt mit dem Eis …“

Asmodea sagte nichts.

Sie grinste nur und wischte sich mit dem Handrücken das Blut von den Lippen.
„Unser Liebling hat sie wirklich wütend gemacht …“

Vinea stand langsam auf, ihr Schwert hinter sich herziehend, ihr Blick unkonzentriert, aber auf die schwebende Kaiserin gerichtet.

„Er ist noch nicht fertig …“

Zurück auf ihrem Eisthron beugte sich Riel vor und tippte mit einem kalten, emotionslosen Gesicht auf ihre Wange.

Ein Fuß hob sich vom Kristall, ihre Gestalt beugte sich tief wie ein Tier, das zum Sprung ansetzt.
Ihre Stimme war eiskalt und voller Neid zugleich.

„Weißt du, was ich an dir am meisten hasse?“

„Es ist nicht dein Stolz.“

„Es ist nicht dein Thron.“

„Es ist, dass du mich nie angesehen hast, nie Rücksicht auf meine Gefühle genommen hast.“

„Hä?“

Asmodeus kniff die Augen zusammen.
Die Stimme … die Atmosphäre war anders als bei der Dämonenkönigin – nur für einen Moment konnte er es spüren.

Die echte Beschwerde von Riel.

Ihre frechen und eifersüchtigen Worte, wahrscheinlich über Sariel … und wie er sie immer wie einen Bonus behandelt hatte, der zu Sariel dazugehörte.

Aber die aktuelle Dämonenkönigin war irrational und unberechenbar.

„Sieh mich jetzt an!“

Der Wind peitschte wie eine Gerte.
Und sie sprang.

Nicht anmutig, nicht wie eine Tänzerin oder eine Königin.

Sie fiel vom Himmel wie eine von den Göttern geworfene Lanze, ein silberweißer Streifen der Wut, umrahmt von zerbrochenem Schnee und wildem Licht.
Ihre Hellebarde wirbelte über ihr, Eis spritzte in zerklüfteten, geometrischen Bögen von ihren Kanten. Die elegante Waffe wurde zu einem tödlichen Werkzeug des Todes – geschaffen, um zu schneiden, zu durchbohren, Könige zu spalten.

Der Aufprall kam mit einem Heulen.

Sie schlug tief zu, drehte sich in der Luft, um die Hellebarde in einem engen Bogen niedergehen zu lassen, der Asmodeus diagonal von der Schulter bis zur Hüfte spalten sollte.

Aber er war bereits in Bewegung.

Er sprang nicht weg.

Er verschwand nicht.

Er trat vor.

Und hinter seinem Schattenmantel hob er seine Waffe – eine massive, zweihändige Axt aus schwarzem Stahl, deren scharfe Klinge an der Schneide rot glühte, als hätte er sie gerade aus der Schmiede gezogen.

Die Luft zischte, als die Axt auf ihre Hellebarde traf. Funken. Eis. Zerbrochenes Licht.
Die Klingen kreischten, als sie aufeinanderprallten – Stahl und Frost knurrten wie tollwütige Wölfe, die sich in den Fängen hatten.

Einen Herzschlag lang gab keiner nach.

Dann –

Das Eis unter ihnen brach.
Asmodeus stemmte seine Fersen in den Boden, seine Schultermuskeln spannten sich unter dem verbrannten Leder. Er drehte seine Handgelenke und drückte nach oben, wobei er ihre Waffe mit purer Gewalt zur Seite schlug.

Riel landete hart auf beiden Füßen, ihre Knie sanken leicht in den mit Frost bedeckten Boden ein. Der Schneesturm umschlang ihre Beine wie Schlangen, die versuchten, sie nach unten zu ziehen.

Ihre Augen trafen seine – brennendes Gold auf bodenlosem Weiß.

Dann bewegte sie sich wieder.
Die Hellebarde schoss in einer Reihe von Stichen nach vorne, Eis peitschte in gezackten Linien hinter jedem Stoß hervor. Riels Schläge waren nicht sauber. Sie waren verzweifelt. Wütend. Persönlich.

Asmodeus blockierte den ersten mit dem Schaft seiner Axt, wich dem zweiten mit einer Drehung seiner Hüfte aus. Der dritte kam zu schnell, um ihn abzuwehren – er hinterließ einen flachen Schnitt über seiner Schulter, der eine Blutlinie öffnete, die sofort auf seiner Haut gefror.
Er atmete aus, und Dampf stieg ihm aus den Lippen.

Dann konterte er.

Die Axt schwang tief, wie ein Pendel, das ein Feld mäht.

Riel sprang – zu langsam.

Die Klinge traf die Kante ihres Oberschenkels, schnitt durch die Kristallrüstung und riss ein Stück Fleisch heraus, das statt Blut einen Nebel aus Blut versprühte.
Sie zischte und wirbelte in der Luft herum, wobei sie einen Ring aus gefrorenen Rasierklingen in alle Richtungen schleuderte.

Asmodeus zuckte nicht mit der Wimper. Er hob die Axt senkrecht und ließ den Frost an ihrer glühenden Klinge zischen und splittern. Als der letzte Splitter verhallte, trat er bereits wieder vor, seine Stiefel knackten auf dem Eis unter ihm und hinterließen dampfende Fußspuren.

Sie wich nicht zurück.

Aber sie fiel zurück.
Riels Atem ging unregelmäßig. Ihr Herz raste, nicht vor Anstrengung.

Sondern wegen etwas Schlimmerem.

Etwas, das eher Angst war.

Sie stürzte sich erneut auf ihn, diesmal hoch, und nutzte die Länge ihrer Hellebarde, um einen abschließenden Schlag von oben nach unten zu führen.

Asmodeus fing ihn mit beiden Händen ab, packte die Axt in der Mitte des Schafts, hielt den Schlag auf und hielt sie fest.
Ihre Gesichter waren jetzt ganz nah. Nur ein paar Zentimeter.

Sie konnte die Umrisse seiner Narben sehen. Die Hitze seines Atems auf ihrer Wange.

Er sprach.

„Du hast wirklich geglaubt …“

„Dass du jemals mehr warst als ein Schatten von ihr?“

Riels Pupillen weiteten sich.

Sie verstand den Schmerz, der darauf folgte, nicht – nur, dass er nicht von einer Wunde kam.
Es war eine Art Trauer, die sie nie benannt hatte.

Eine Trauer, die daraus entstand, nicht ausgewählt worden zu sein.

Eine Trauer, die daraus entstand, jemanden zu beobachten, wie er einen anderen liebte, und zu wissen, dass keine Macht der Welt, keine noch so große Anzahl an Siegen dies jemals ersetzen könnte.

Aber die größte Frustration war, dass sie diese Gefühle empfand.

Das war nicht die Art von Frau, die sie in der Vergangenheit gewesen war … Ihre Fähigkeiten … ihre Macht, und etwas verdrehte und veränderte sie von innen heraus.
Die Hellebarde in ihren Händen pulsierte einmal. Dann zweimal.

Dann schrie sie.

Die Klinge verbog sich und spaltete sich in zwei Klingen, zwischen denen gezackter Frost wie blühende Dornen hervorbrach.

Ihr Körper zuckte, Eis explodierte aus ihrer Wirbelsäule, ihren Beinen, ihren Schultern – es formte ihre Rüstung neu, höhlte ihren Brustpanzer aus, verschmalte ihre Taille und verbreiterte ihre Hüften. Sie wurde größer, schlanker, kälter.
Kristalle sprangen aus ihrem Rücken in einem gefrorenen Mantel hervor.

Ihr langes Haar bewegte sich nun wie ein Fluss aus verspiegelten Fäden und zog Sternenlicht hinter sich her.

Asmodeus sprang plötzlich zurück, seine Haut kribbelte. Ein Gefühl der Gefahr und extreme Kälte überfielen ihn, als würde ein Hai in sein Fleisch beißen.

Riels Gestalt veränderte sich leicht, aber ihre Aura und ihre magische Kraft wuchsen enorm …
Ihre zweite Gestalt war erwacht, aber diesmal heulte der Wind nicht.

Er hörte einfach auf.

Als hätte er Angst, ihren Namen auszusprechen, Angst, sie zu stören.

Die Welt hielt den Atem an.

Der Schnee, der zuvor wie Asche aus einem brennenden Himmel gefallen war, schwebte nun nach oben.

Die Wolken über ihnen teilten sich ohne Licht und bildeten ein langsames, spiralförmiges Auge um das Schlachtfeld.

Ein Kreis der Stille.
Selbst die Frauen, gebrochen und blutüberströmt, die von den Klippen aus zusahen – selbst sie sprachen nicht.

Denn was jetzt vor ihnen stand … war kein Dämon mehr.

Nicht mehr Riel.

Es war die Geburt von etwas Kälterem.

Etwas Urtümlichem.

Etwas Unheimlichem.

Riel schwebte über dem zerbrochenen Eis, ihre Füße baumelten, berührten nicht mehr den Boden.
Unter ihr breitete sich der Schnee in wunderschönen Formen und Mustern aus, die jedes Mal, wenn sie näher an Asmodeus herantrat, hellblau leuchteten.

Ihre Haut, so blass wie der Mond, glatt und makellos, war mit blassen blauen Adern überzogen, die vor immenser Frostkraft pulsierten.

Sie war nicht mehr nur eine Frau. Sie war etwas mehr. Geformt. Göttlich.
Ihre Rüstung war Teil von ihr geworden – mit ihrer Haut verschmolzen, sich bewegend wie von Frost geküsstes Glas, wann immer sie sich bewegte. Ihre Taille war schmal, ihre Hüften voll, ihre Brust von einer Hülle aus silbernem Kristall umhüllt, in den Runen eingraviert waren, die nur sichtbar wurden, wenn ihr Herz darunter schlug.

Aber ihr Haar –

Es war kein Haar mehr.

Es bewegte sich wie Schnee, der zum Leben erweckt worden war.
Tausende Strähnen schwebten langsam und schwerelos um sie herum, wie flüssiges Mondlicht. Jede einzelne schimmerte mit schwachen Reflexen – Fragmente von Asmodeus‘ Gesicht flackerten wie ein Fluch über sie hinweg.

Dämonenlord: Erotisches Abenteuer in einer anderen Welt

Dämonenlord: Erotisches Abenteuer in einer anderen Welt

Bewertung: 10
Status: Ongoing Autor: Illustrator: Erscheinungsjahr: 2024 Originalsprache: German
Der Weg eines Dämonenlords ist kein leichter, wenn sich die ganze Welt gegen dich stellt. Nur wenige können diesen Weg gehen, ohne vom Weg abzukommen. An Ryujis erstem Tag werden er und seine Klasse in eine andere Welt gerufen. Sobald sie dort ankommen, bekommt die ganze Klasse von der Lichtgöttin Lumina Kräfte. Allerdings scheint der Unglücksstern auf Ryuji zu stehen, und ihm steht eine gefährliche und ungewisse Zukunft bevor. Der rote Stern war ein Vorzeichen für den Aufstieg eines Dämonenkönigs und das bevorstehende Chaos in der Welt. Um zu überleben und gegen dieses Schicksal zu kämpfen, erhält er die Klasse "Berserker" – ein Werkzeug, mit dem er in dieser Welt bestehen kann. Trotz des herzlichen Empfangs passiert das Unvorhersehbare: Der König bittet sie, ihm im Kampf gegen seine Feindin, die derzeitige Dämonenkönigin, zu helfen. Allerdings hat das Königreich ein Geheimnis vor den Helden. Mit einer hübschen Fuchsmagd lebt Ryuji sein Leben ohne Einschränkungen. Wenn er helfen will, hilft er. Wenn nicht, dann nicht. Mit einer riesigen Axt bewaffnet, genießt Ryuji den Nervenkitzel des Kampfes und freut sich über die Gelegenheit, seine Feinde zu vernichten, egal wie groß sie sind! "Sag mir, warum greift ihr die Dämonen ohne Grund an, wenn ihr Frieden wollt?" ----- KAMPFSUCHTIGER PROTAGONIST LEVELSYSTEM SCHWACH -> STARK HAREM BEAST GIRLS DEMI GIRLS MONSTER GIRLS KEIN YURI KEIN NTR ----- "Demon Lord: Erotic Adventure in Another World" ist ein beliebter Light Novel, der folgende Genres abdeckt: Action, Erwachsene, Abenteuer, Fantasy, Harem, Reife, Romantik Genres. Geschrieben vom Autor TheDragonSlayer . Lies den Roman "Demon Lord: Erotic Adventure in Another World" kostenlos online.

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