Bob starrte schweigend auf den Knotenpunkt der Existenz in seinen Händen.
Er hatte ihn gerade erst zerstört, und doch war er im nächsten Augenblick auf fantastische Weise vollständig verschwunden.
Er sah den Knotenpunkt an, als wüsste er tief in seinem Inneren, dass es sich hierbei nicht um eine geringfügige Umkehrung oder Aufhebung der Kausalität handelte. Dass dies die echte Aufhebung der Existenz selbst war!
„Du hast eine wirklich furchterregende Quelle gefunden, mein Freund.“
Seine Stimme klang ehrlich.
Er ließ die Worte nachhallen, denn die Tat, die Noah gerade vollbracht hatte, verlangte selbst von jemandem wie Bob stillen Applaus.
„Aber trotzdem …“
Bobs Augen flackerten. Hinter ihm begannen sich die schwarz-weißen Räder zu drehen und strahlten eine unheimliche Aura der Macht aus.
Doch selbst sie blieben gedämpft, als aus Bob selbst ein verschwommenes violettes Licht zu erblühen begann.
Violett.
Ein extrem dichtes und reines Violett brach um seinen Körper hervor. Es war die Enthüllung der wahren Verflechtungen von niemand anderem als …
„Khaos.“
Bob sprach leise.
Seine Augen zeigten eine Spur von Widerwillen, als er den Kopf schüttelte und fortfuhr.
„Ich habe wirklich mein Bestes gegeben, die Wahre Quelle von Khaos nicht in einem anderen Rad der Existenz zu nutzen. Ich habe nicht versucht, diese Quelle anzuzapfen, denn obwohl sie mir gehört und ich sie mit meinen Geweben manipulieren kann, hat sie zu weitreichende Auswirkungen auf die Existenz.
Zu chaotisch. Sie verunreinigt und ruiniert den Fluss des Rades, auch wenn ich das niemals will. Sie verursacht eine Eruption absoluter entropischer Energie, die über die Frequenzen hinweg strömt. Ich wollte diese Wahre Quelle nicht nutzen. Aber du, mein Freund … du zwingst mich dazu.“