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Kapitel 166: Ohne Namen

Kapitel 166: Ohne Namen

Die Rückkehr nach Samar City war eine ruhige Triumphprozession. Das Dämonentöter-Team, müde, aber unbesiegt, schritt mit dem Gewicht des Sieges auf den Schultern durch die Stadttore. Vor allem Kai verspürte eine lebhafte Vorfreude. Der Beutel mit den 1000 Spirit Stones der höchsten Qualität klimperte bei jedem Schritt leise und versprach einen Durchbruch, der vor ihnen lag.
Seine Freude galt nicht nur dem erworbenen Reichtum, sondern auch dem Potenzial, das sich damit eröffnete. Mit diesen Geiststeinen konnte Kai endlich seinen eigenen einzigartigen Körper kultivieren, ein Meilenstein auf dem Weg eines jeden Kultivierenden. Doch bevor er diese entscheidende Verwandlung in Angriff nehmen konnte, musste er noch zusätzliche Kräuter sammeln, um die starke Lebens- und Schöpfungsenergie der Genesiswurzel auszugleichen.
Die Genesiswurzel war ein seltenes und mächtiges botanisches Wunderwerk, dessen Energien so intensiv waren, dass sie selbst den erfahrensten Kultivierenden überwältigen konnten. Um diese Kräfte in Einklang zu bringen, benötigte Kai ebenso seltene und wirkungsvolle Kräuter, die jeweils Eigenschaften hatten, die die Kraft der Genesiswurzel ergänzten.

Kais Reise durch den flüsternden Wald in der Vollmondnacht war eine stille Pilgerfahrt, eine Suche nach dem schwer fassbaren Mondsilberblatt.
Der Mond hing schwer am Himmel und beleuchtete seinen Weg mit seinem silbernen Schein wie ein himmlischer Wächter. Das Silberblatt, eine botanische Rarität, die bekanntermaßen im ätherischen Schein des Mondlichts blüht, war das erste der magischen Kräuter, die Kai benötigte, um die starken Energien der Genesiswurzel auszugleichen.
Der Hain, in dem das Silberblatt angeblich wuchs, lag tief im Herzen des Waldes, an einem geheimen Ort, wo der Mond sanft und rein schien. Als Kai tiefer vordrang, schienen sich die Bäume vor ihm zu teilen und ihre Äste schwangen sich zu einer stillen Begrüßung. Die Luft war kühl und frisch und trug den Duft der Erde und das Versprechen des mystischen Laubs, das er suchte.
Plötzlich wurde die Stille des Hains von dem leisen Knurren mondbeschienener Wölfe durchbrochen, deren Augen das Mondlicht wie lebende Juwelen reflektierten. Sie waren die Wächter des Silberblatts, angezogen von seiner strahlenden Energie, ihre schlanken Gestalten eine Mischung aus Schönheit und Bedrohung. Kai blieb stehen, seine Sinne in Alarmbereitschaft, während er die Meute zwischen sich und seinem Ziel musterte.
Die Wölfe spürten Kais Anwesenheit und bewegten sich mit raubtierhafter Anmut, umringten ihn und knurrten warnend, was er nicht ignorieren wagte. Aber Kai war nicht hier, um Blut zu vergießen; er suchte Harmonie, eine Verbindung mit der Natur, die Respekt erforderte, nicht Dominanz.
Kai holte tief Luft, konzentrierte sich auf seine innere Kraft und ließ seine Energie nach außen strömen. Er streckte die Hände mit den Handflächen nach außen und begann, die beruhigende Essenz des Mondes selbst zu kanalisieren. Ein sanftes Leuchten ging von seiner Haut aus, ein Spiegelbild der eigenen Lumineszenz der Wölfe. Die Tiere waren fasziniert von diesem Schauspiel, hielten inne, ihr Knurren verstummte und sie neigten neugierig ihre Köpfe.
Kai machte einen vorsichtigen Schritt nach vorne, seine Bewegungen waren bedächtig und nicht bedrohlich. Er strahlte Frieden aus, das Verständnis, dass er kein Eindringling war, sondern ein Mitgeschöpf der Nacht. Die Wölfe reagierten auf das unausgesprochene Versprechen der Verbundenheit, wichen langsam zurück und ließen Kai passieren.
Er näherte sich dem Silberblatt-Hain mit Ehrfurcht, die Pflanzen vor ihm waren wie ein Meer aus silbernen Wellen, die sich im Mondlicht wiegten. Die Blätter schimmerten mit einem inneren Licht, ihre Ränder waren zart und fein. Kai streckte die Hand aus, seine Berührung war sanft wie die Liebkosung eines Liebhabers, und pflückte die benötigten Blätter, von denen jedes einzelne eine wertvolle Ergänzung seiner Sammlung war.
Während er die Silberblätter sammelte, beobachteten ihn die Wölfe, ihre Augen nicht mehr voller Misstrauen, sondern mit einer stillen Akzeptanz. Kai nickte den majestätischen Kreaturen dankbar zu und zog sich aus dem Hain zurück, die Blätter sicher in seinem Beutel verstaut.

Kais Suche nach der Sonnenfeuerblüte führte ihn ins Herz der Wüste, eine weite Ebene, wo die Sonne unangefochten herrschte.
Die Wüste war ein Ofen, ihr Sand eine Leinwand aus Hitze, die flirrte und tanzte mit der Fata Morgana unerbittlicher Flammen. Die Sonnenfeuerblüte, eine seltene und begehrte Blume, soll in diesem Inferno gedeihen, ihre Existenz eine Trotzreaktion auf die sengende Umarmung, die schwächere Wesen verdorrte.

In einen Umhang gehüllt, der aus den kühlenden Fäden der Eisseidenraupe gewebt war, einer Kreatur, deren Existenz ein in eisiger Kälte gehülltes Rätsel war, betrat Kai die Wüste.
Der Umhang war ein Wunderwerk, ein Beweis für den Einfallsreichtum derer, die es wagten, während der seltenen Mondfinsternis die Seide der Würmer zu ernten. Man sagte, der Umhang könne die größte Hitze in eine sanfte Liebkosung verwandeln, und als Kai sich weiter in die Wüste vorwagte, stellte er fest, dass die Geschichten wahr waren.
Die Hitze war eine greifbare Kraft, eine Wand, die jeden, der es wagte, das Reich der Wüste zu durchqueren, zu zerbrechen und seiner Kraft berauben wollte. Aber Kai ging zielstrebig voran, seine Entschlossenheit war ein Leuchtfeuer, das den drückenden Glanz der Sonne überstrahlte. Seine Augen, geschützt durch eine Brille aus den durchsichtigen Schuppen der Wüstenglasviper, suchten den Horizont nach den verräterischen Zeichen der Sonnenfeuerblüte ab.
Die Blume war eine lebende Flamme, ihre Blütenblätter hatten die Farbe des Sonnenkerns, ein leuchtendes Rot-Orange, das von einem inneren Licht pulsierte. Man sagte, die Sonnenfeuerblüte sei aus den Tränen der Sonne selbst entstanden, jedes Blütenblatt ein Tropfen feuriger Trauer, der in längst vergessener Zeit auf die Erde gefallen war.
Die Blüten sonnten sich in der Glut der Sonne, ihre feurigen Blütenblätter wiegten sich im heißen Wind und bildeten einen krassen Kontrast zu dem blassen, leblosen Sand, der sie umgab.

Als Kai sich der Blütengruppe näherte, spürte er, wie die Hitze zunahm, als wären die Blumen die Quelle der Wut der Wüste.
Er streckte die Hand aus, die trotz der Hitzewellen, die von den Blüten ausgingen, ruhig blieb. Die Blütenblätter waren heiß, selbst durch den schützenden Stoff seines Umhangs, aber Kais Entschlossenheit schwankte nicht. Mit schneller Präzision pflückte er die Blüten, jede einzelne sorgfältig, und legte sie in einen Behälter, der mit Frostgewebe ausgekleidet war, einem Stoff, der dafür bekannt war, selbst extremste Temperaturen zu neutralisieren.
Während er arbeitete, war Kais Geist konzentriert, seine Gedanken klar, trotz der Versuche der Wüste, ihn zu überwältigen. Er erinnerte sich an die Lehren seiner Mentoren, an die Lektionen über Gleichgewicht und Harmonie, und verstand, dass die Sonnenfeuerblüte nicht nur eine Komponente für seinen Durchbruch war, sondern ein Symbol für seine Reise. In diesem Land der Extreme fand er die Essenz seines eigenen Weges, einen Weg zwischen den Feuern der Ambition und den kühlen Gewässern der Weisheit.
Nachdem er die Blüten gesichert hatte, zog sich Kai aus dem Herzen der Wüste zurück, seine Mission war erfolgreich. Der Umhang aus kühlenden Fäden hatte sich bewährt, und die Sonnenfeuerblüten, die er nun in seinem Besitz hatte, waren der Schlüssel zur Temperierung der Lebensenergie der Urwurzel. Als er die Wüste hinter sich ließ, versank die Sonne unter dem Horizont und der Sand kühlte in der Dämmerung ab.
Kais Silhouette war eine einsame Gestalt in der Weite, ein Zeugnis des Willens eines Menschen, der die Kräfte des Lebens und der Schöpfung beherrschen will.

Kais nächstes Ziel waren die geheimnisvollen Tiefen des dunkelsten Sees, ein Ort, den die Sonnenstrahlen nicht erreichten und dessen Wasser so still und tief war wie der Nachthimmel.
Sein Ziel war der Abyssal Waterstem, eine äußerst seltene Wasserpflanze, die nur in den abgelegensten und schattigsten Unterwasserwelten wächst. Der Kräuterpflanze wurde nachgesagt, dass sie die Essenz des Abgrunds selbst enthält und ihre Stängel mit der reinsten Konzentration lebensspendender Energien durchdrungen sind, die perfekt geeignet sind, um die mächtigen Kräfte in der Genesiswurzel auszugleichen.
Der See lag versteckt in einem vergessenen Tal, umhüllt von Nebel, der von alten Geheimnissen und zeitloser Einsamkeit flüsterte. Kai erreichte das Ufer, als die Dämmerung in die Dunkelheit überging und die Oberfläche des Sees die Sterne am Himmel widerspiegelte, wie ein Spiegel des Kosmos. Er legte den „Breath of the Deep“ an, einen Talisman, der es ihm ermöglichte, sich in der Unterwasserwelt zu bewegen, als wäre er dort geboren – ein Geschenk einer dankbaren Najade, der er einst geholfen hatte.
Als er in die kalte Umarmung des Sees tauchte, verblasste das Licht von oben und er war von Dunkelheit umgeben. Der Druck des tiefen Wassers drückte auf ihn und erinnerte ihn lautlos an die Gefahren, die unter ihm lauerten. Doch Kais Geist ließ sich nicht beirren, seine Augen gewöhnten sich an die Abwesenheit von Licht und wurden von dem schwachen, ätherischen Leuchten des Abyssal Waterstem geleitet.
Die Pflanze war eine gespenstische Erscheinung in der trüben Tiefe, ihre Stängel schwankten sanft in den unsichtbaren Strömungen, und aus ihrem Inneren strahlte ein blassblaues Leuchten. Man sagte, der Wasserstamm sei ein Überbleibsel der Urgewässer, aus denen das Leben entstanden war, und sein Leuchten sei ein Spiegelbild der Lebenskraft, die durch die Adern der Welt floss.
Kai näherte sich dem Wasserstamm mit einer Ehrfurcht, die er nur den heiligsten Ritualen vorbehalten hatte. Er wusste, dass es sich bei dieser Handlung nicht um ein Nehmen, sondern um einen Austausch handelte, um eine Verbindung zwischen dem Züchter und der Lebenskraft.

Weg der absoluten Transzendenz

Weg der absoluten Transzendenz

Bewertung: 10
Status: Ongoing Autor: Illustrator: Erscheinungsjahr: 2024 Originalsprache: German
Kai, ein ganz normaler Typ, stirbt durch einen mysteriösen Plan. Anstatt in den Himmel oder die Hölle zu kommen, landet seine Seele in VOID, das als Mutter aller Dinge in EXISTENCE bekannt ist. Später wird er in der Welt der Erleuchtung wiedergeboren, ohne zu wissen, dass ein Fragment von VOID mit ihm verschmolzen ist. Dort will er die Position des Großen Kaisers erreichen, eine begehrte Position, die nur in der SCHICKSALSKAMPF gewonnen werden kann. Um den Kampf zu gewinnen, muss er gegen unzählige Genies mit besonderer Abstammung und Körperbau antreten. Aber er war mit ganz normalen Talenten geboren und seine Chancen, den Kampf zu gewinnen, waren fast gleich null. Ohne die Realität zu akzeptieren, entschied er sich, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, was den Zorn des Himmels auf sich zog und ihm drei unüberwindbare Prüfungen bescherte. Wird er die vom Himmel gestellten Prüfungen überleben? Oder wird er sterben, ohne seinen Traum, Kaiser zu werden, zu verwirklichen? Und warum hat sich ein Fragment der Leere mit seiner Seele verbunden? Ist er wirklich gewöhnlich oder ist das nur eine Fassade? Der Roman "Path of Absolute Transcendence" ist ein beliebter Light Novel, der die Genres Action, Abenteuer, Fantasy, Xianxia abdeckt. Geschrieben vom Autor innocent_thought. Lies den Roman "Path of Absolute Transcendence" kostenlos online.

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