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Kapitel 153: Wahre Angst [4]

Kapitel 153: Wahre Angst [4]

„Alex, hast du jemals Angst gehabt?“

Das seltsame Buch in Nicodemus‘ erhobener Hand flatterte plötzlich, als dunkle, unheilvolle schwarze Schatten sich von ihm aus in die Umgebung ausbreiteten. Der schwarze Nebel seiner Kleidung wellte sich erneut und schwoll an, bis er sich in der Umgebung ausbreitete.

Plötzlich vertiefte sich der dunkle, leere Blick in Nicodemus‘ Augen und schien das Licht zu verschlingen. Zwei schwache rote Lichtpunkte leuchteten in ihrer Tiefe auf.
„!!“

Nicodemus‘ Worte hallten tief in den Köpfen und Herzen von Alex und den anderen wider, und Alexander erstarrte.

Die Dunkelheit schwoll plötzlich wie eine Flutwelle auf Alex an, und er spürte, wie sich seine Welt plötzlich umdrehte und verzerrte.

Das Letzte, was Alexander wahrnahm, bevor die Dunkelheit seine Sicht verschlang, waren ein Paar unheimlich leuchtende rot-orangefarbene Augen und ein markerschütterndes Flüstern, das wie ein raues Grinsen klang.
Dann zitterte sein Körper von Kopf bis Fuß, als wäre er benommen.

„Was?“

Unbewusst machte Alexander einen unwillkürlichen Schritt zurück. Seine Bewegungen waren steif wie die einer schlecht geölten Maschinenpuppe.

Die breiten Wände und hohen Decken des dunklen Labyrinths verschwanden um ihn herum und wurden plötzlich durch eine endlose Leere aus Dunkelheit und Nichts ersetzt.
Sogar der Boden unter seinen Füßen war von einer dichten Dunkelheit ersetzt worden, die es schwer machte zu sagen, wo sie begann und wo sie endete.

Plötzlich stand Alex in einem leeren Raum – einer leeren Welt, in der nichts war außer ihm allein.

Es war kalt und leer.

Tiefgründig und geheimnisvoll.

Einsam und erdrückend.

Alex spürte, wie sein Atem stockte, tiefer wurde und gleichzeitig aussetzte.
Die Dunkelheit um ihn herum schien dichter zu werden und sich um seine Gestalt zusammenzuziehen. Es fühlte sich an, als würde der Raum um ihn herum immer kleiner werden, wodurch die Welt schwerer und das Atmen noch erdrückender wurde.

„Haahh… Haahh…“

Die dunkle, leere Welt schien alle unzähligen, unsichtbaren Augen und Blicke auf seine einzige Gestalt zu richten und übte von allen Seiten einen unsichtbaren, überwältigenden Druck auf ihn aus.

„Haah… Haah… Haaahh…“
In dem dunklen, leeren Raum gab es nichts zu sehen, aber es fühlte sich an, als würden tausend unsichtbare Blicke aus der pechschwarzen Dunkelheit auf Alex gerichtet sein und ihn überwältigend anstarren.

Verwirrung und Unsicherheit nagten an seinem Verstand.

In einem Moment hatte er noch im Labyrinth gestanden, und im nächsten war alles wie ein Traum.

Als wäre er plötzlich in die Realität zurückgeholt worden.

Seine Realität…

Es war dunkel.
„Haah… Haaahh…!“

Alex‘ Realität…

Es war kalt und beklemmend.

Alex fühlte sich klaustrophobisch und hatte Schwierigkeiten zu atmen, während sich der Raum um ihn herum immer weiter verengte.

Es fühlte sich an, als würden sich die nicht vorhandenen Wände langsam um ihn herum schließen und ihn von allen Seiten erdrücken.

„Haah… Haah…“
Alexanders Atem ging schnell. Sein Herz schlug so laut, dass er es in seinen Ohren pochen hören konnte.

Dann passierte etwas Wichtiges.

Die Dunkelheit wellte sich, als hätte jemand einen Kieselstein in einen stillen See geworfen.

Dann schwankte die ganze Welt; der nicht vorhandene Boden unter seinen Füßen hob sich plötzlich, schwankte ebenfalls, drehte sich um und der Raum dehnte sich plötzlich aus.
Alex fiel unkontrolliert rückwärts durch die Luft, während sich der Raum weiter verdrehte und in die entgegengesetzte Richtung zog.

Es war, als würde man einen Stoff oder ein Stück Tuch zerknittern.

Bevor Alex sich orientieren konnte, hörte er plötzlich eine dunkle, vertraute Stimme.

„Hast du jemals Angst empfunden?“

„N-Nico …?“

Diese Stimme … Er zitterte unkontrolliert.
Die Welt bebte mit. Eine riesige, gigantische Gestalt erhob sich plötzlich aus der Dunkelheit und formte einen monströsen Umriss am Horizont.

Ein Paar unheimliche rote und orangefarbene Augen blitzten aus der Tiefe.

Dann:

„Zeig mir, wo deine wahren Ängste liegen, Alex.“

„Sei willkommen bei mir.“

„Was …?“

„Umarmt von mir. Eins mit mir.“

Alex hörte immer noch die eindringliche Stimme aus der Leere hinter sich, die ihm beim Stürzen in den Nacken flüsterte. Plötzlich überkam ihn ein unerklärliches Gefühl von Angst und Schrecken. Erfahrungsberichte in My Virtual Library Empire

Seine Finger zitterten.

Seine Augen bebten.

Sein Blick strahlte Entsetzen aus, die kalten, schweren Worte ließen sein Herz rasen und seinen Verstand vor Verzweiflung rasen.

Angst.
Es war eine Angst, die keinen Sinn ergab. Sinnloser Schrecken und unkontrollierbare Furcht.

Dann bewegte sich die große monströse Gestalt aus der Tiefe und die Dunkelheit schoss auf Alex zu, um ihn zu verschlingen.

Alex ballte seine Faust, als wolle er die Dunkelheit greifen.

„Verdammter Dämon …!“

Er biss die Zähne zusammen. Trotz blitzte in seinen Augen auf.
Alex zwang sich, die Kontrolle über seinen Körper zu behalten und das Gleichgewicht in dem taumelnden Raum zu halten. Kalter Schweiß perlte an seinem blassen Gesicht herunter und seine Finger zitterten weiter.

Aber in seinen sonst so ruhigen, tiefblauen Augen blitzte etwas Schreckliches auf.

Mit nur einem Gedanken erschien ein langes Schwert in seiner Hand und Alex bereitete sich auf den Aufprall der herannahenden Dunkelheit vor.
Alex hob sein Schwert, als die Flutwelle der Dunkelheit wie eine Flutwelle auf ihn zustürmte.

„Du willst so dringend wissen, was Angst ist?“

Alex starrte ihn bedrohlich an und trat einen Schritt vor, um sich ihm zu stellen.

„Komm“, seine Adern traten unter seinen Ärmeln hervor. Sein Gesichtsausdruck glich dem eines ausgehungerten Tieres.
„Ich werde es dir zeigen!“

Ohne es zu merken, blitzte etwas Glühendes und Helles in seinen Augen auf, als die reißende Flut der Dunkelheit wie eine vernichtende Welle gegen seinen Körper schlug.

– Bumm!

„Ukh-!!“

Alex wehrte sich und widersetzte sich verzweifelt dem Druck, indem er sein Schwert vor sich hob.
Er kämpfte darum, standhaft zu bleiben wie ein Fels, der einen reißenden Fluss oder die Dunkelheit teilt, während verschiedene überwältigende Kräfte und Emotionen wie Felsbrocken auf seinen Geist drückten und seinen Gesichtsausdruck wild verzerrten.

Er hörte die übermächtige Stimme wieder aus der Leere sprechen.

„Hartnäckiger Wille. Dein Widerstand ist beeindruckend.“ Sie klang kalt und teilnahmslos.

Alex spürte, wie der Druck auf seinen Geist noch stärker wurde, während er sich weiterhin wehrte.
„Aber du zitterst, also gewinne ich.“

Aber es war sinnlos.

Alexander geriet ins Wanken und die kleine Lücke schloss sich. Die Dunkelheit durchbrach augenblicklich alle seine Abwehrkräfte mit neuer Intensität, als sie ihn traf und Alex tief in ihren endlosen Wellen ertränkte.

„Nein!“

Alex wurde mühelos von der unerbittlichen Flut mitgerissen und von ihrem tobenden Druck zerquetscht.
Angst überwältigte seinen Verstand, als er spürte, wie sein Bewusstsein flackerte.

In diesem Moment

bestimmte Szenen aus einer nicht allzu fernen Vergangenheit …

Fragmentierte Erinnerungen schossen ihm durch den Kopf.

Schreckliche Szenen, die in seinem Verstand verborgen waren, aber in den Tiefen seines Herzens versiegelt waren, tauchten wieder auf.

Alexanders Augen weiteten sich.

Dann zitterten sie.

„Nein …“, flüsterte er mit leiser Stimme.
Die dunkle, leere Welt um ihn herum verschwand und wurde schnell ersetzt.

Stattdessen sah Alex plötzlich einen vertrauten dunkelroten Himmel über sich.

Der vertraute faulige Geruch von verbranntem Fleisch und kochendem Blut stieg ihm in die Nase.

Eine vertraute Szene spielte sich vor seinen Augen ab.

Da stand ein brennendes Herrenhaus, das von blutroten Flammen verschlungen wurde, die den dunklen Himmel mit ihrer unheilvollen Farbe färbten und ihn bluten ließen.
Die Umgebung war verwüstet und zerstört; Blutlachen bildeten riesige morbide Pfützen auf dem zerbrochenen Boden, und Leichen lagen halb in der verdorbenen Erde begraben.

„Ah…“, wimmerte Alex wie eine kaputte Maschine.
„Sag mir, Alex.“

Alex starrte mit großen, leeren Augen auf den noch erschreckenderen Anblick, der sich vor ihm bot.

„Hast du Angst gehabt?“

Die Szene einer Gruppe von Menschen, die teilweise in der Luft hingen, mit langen Holzpfählen, die durch ihre Köpfe und Herzen ragten.

Wie man eine Katastrophe überlebt

Wie man eine Katastrophe überlebt

Bewertung: 10
Status: Ongoing Autor: Illustrator: Erscheinungsjahr: 2024 Originalsprache: German
"An diesem Tag starb Zach Harper –" Zumindest sollte es so sein. Ich bin gestorben. Aber es gab gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Ich wurde wiedergeboren! Ich bin in die Welt von Aethoria versetzt worden! Heilige Scheiße, Wunder geschehen doch! Aber die schlechte Nachricht war: "Hä? Was ist das?" ... [DING!] Eine neue Quest wurde vergeben: Typ: ÜBERLEBEN Name: Quest, um stärker zu werden: Beschreibung: Die {Große Katastrophe} kommt ... Werde stärker und überlebe. Dauer: ... Belohnung: ... Strafe: Tod, ??? ] ... Ich musste überleben. •••• Tritt dem Discord bei! https://discord.gg/3E6p8AdQVR ••• Die Steinziele werden bald aktualisiert. Der Roman "How To Survive A Calamity" ist ein beliebter Light Novel aus dem Fantasy-Genre . Geschrieben vom Autor Peas_and_Carrots . Lies den Roman "How To Survive A Calamity" kostenlos online.

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