Davis hatte eine Schallbarriere um den kleinen Felix aufgebaut, sodass er noch tief und fest schlief. Er warf einen Blick auf Kaiserin Hexena Xylusc und fragte sich, ob sie ihre Meinung ändern würde.
„Junger Mann, du hast einen Fehler gemacht. Warum hast du diese Verbrechen begangen?“
„Welche Verbrechen? Kaiserin, du solltest doch wissen, dass Männer dazu da sind, uns zu dienen. Ist das nicht seit jeher so? Wenn sie uns nicht gefallen, können wir sie köpfen.“
„In unserem Clan gab es keine solche Regel.“
„Es gibt keine, aber eine Kaiserin sollte ihre Triebe nicht unterdrücken! Oh – vor dir bin ich keine Kaiserin, aber vor ihnen bin ich jemand, mit dem sie nicht fertig werden.“
Kaiserin Hexena Xylusc blickte in die wahnsinnigen Augen des Spinnentiers vor ihr. Sie seufzte unwillkürlich, drehte sich um und nickte.
„Verbessere ihre Blutlinie und mache sie zur Kaiserin. Sie hat es verdient.“
Kaiserin Hexena Xyluscs Gesichtsausdruck wurde traurig. Sie hätte nie gedacht, dass ihr erster Befehl darin bestehen würde, ein weiteres dreiaugiges chromatisches Hex-Arachnid zu verstümmeln. Es schien, als gäbe es keine Rettung für sie.
„Bist du dir sicher?“, fragte Davis noch mal.
„Ehrlich gesagt erinnert sie mich an Flaylock, einen anderen Arachniden, der zusammen mit mir geopfert wurde. Er fühlte sich auch überlegen, aber schließlich erlag er seinem Herzensdämon. Das ist ein ähnlicher Fall. Flaylock hätte noch gerettet werden können, wenn er noch am Leben wäre, aber sie hat viele Verbrechen begangen und ist sich dessen nicht mal bewusst.
Sie weigert sich, das Leben ihrer Artgenossen als gleichwertig anzuerkennen, obwohl sie selbst keine Königin oder Kaiserin ist.“
Kaiserin Hexena Xylusc sandte eine Seelenübertragung, bevor sie nickte und ihre Lippen sich bewegten: „Sie wird nützlich sein.“
„Ich wusste, dass ich Recht hatte!“, schrie der Gefangene vor Aufregung. „Kaiserin Hexena, selbst wenn ich Kaiserin werde, werde ich dich immer respektieren! Lass uns gemeinsam regieren und dem Clan wieder zu Ruhm verhelfen!“