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Kapitel 156: Das Power-Paar gegen Selene 1

Kapitel 156: Das Power-Paar gegen Selene 1

Eine Explosion erschütterte das Schlachtfeld.

Freya warf sich zur Seite, als einer der schwarzen Strahlen ein Stück aus einem nahe gelegenen Kriegsschiff riss. Metall verbog sich und kreischte, als das Schiff in sich zusammenbrach und zu einem schwarzen Loch aus Trümmern wurde.

Raphael wich nicht aus.

Er stürmte vorwärts.
Blut strömte aus seiner Seite, wo Selenes Klinge ihn getroffen hatte, aber er wurde nicht einmal langsamer. Er packte ein herumfliegendes Stück des zerstörten Schiffes – größer als ein Haus – und schleuderte es wie ein Verrückter direkt auf Selene.

Das Metallstück wirbelte durch die Luft, brannte und zerbrach.

Selene winkte mit einer Hand.

Das Metall zerteilte sich sauber in zwei Hälften, ohne sie auch nur zu berühren.
Aber es versperrte ihr für eine halbe Sekunde die Sicht – und das war alles, was Raphael brauchte.

Mit einem Brüllen schlug er durch die Trümmer, die Faust zurückgezogen, weiße Energie wirbelte wie ein Hurrikan um seinen Arm.

Selene schaffte es gerade noch, den Schlag abzuwehren, ihr Arm zuckte zurück, als Raphaels Faust sie traf. Die Schockwelle breitete sich über das Schlachtfeld aus und verzerrte den Raum um sie herum wie Wasser.

Freya verschwamm hinter Raphael.
Ihr Schwert blitzte auf.

Frost explodierte spiralförmig, als sie zuschlug.

Selene duckte sich unter der Klinge weg, ihr Haar wurde von der nahen Begegnung in dünne Strähnen zerschnitten. Sie konterte schnell – sie schlug mit einer Messerhand über Freyas Rippen und ließ eine Blutfontäne spritzen.
Freya schnappte nach Luft, drehte sich aber weg und hinterließ eine Nebelspur.

Über ihnen feuerten die Kanonen des Nachtfürsten erneut – doch diesmal verdrehten sich die Strahlen und krümmten sich unnatürlich in Richtung Raphael und Freya, als wären sie lebendig.

Freya knurrte leise und rammte ihr Schwert in die Leere unter ihren Füßen.

BOOM.
Ein Ring aus Eis explodierte nach außen, dick und gezackt, fing die Strahlen ab und lenkte sie in seltsame Winkel ab. Einige Strahlen rissen Selenes eigene Flotte auseinander und verwandelten die Schiffe der Nachtgeborenen in brennende Skelette.

Selene zuckte nicht einmal mit der Wimper.

Sie bewegte sich wie ein Phantom durch das Chaos und wich einem zerfallenden Schlachtschiff aus, das hinter ihr abstürzte.

Und dann war sie wieder bei ihnen.

Sie bewegte ihr Handgelenk.
Blutketten schossen aus ihren Fingerspitzen, peitschten durch die Leere und zielten auf Raphael.

Raphael wich nicht aus.

Er packte die Ketten mit beiden Händen – und zog.

Die Wucht riss Selene nach vorne.

Für den Bruchteil einer Sekunde verlor sie das Gleichgewicht.

Raphael grinste wie ein Verrückter und rammte ihr sein Knie direkt ins Gesicht.

KNACK.
Der Aufprall schleuderte Selene zurück, Blut spritzte in dunklen Strähnen aus ihrem Mund. Sie taumelte durch die Luft, schlug wild um sich, bevor sie sich mit einem Ausbruch dunkler Energie auffangen konnte.

Freya war nicht weit hinter ihr.

Sie schleuderte eine Salve von Eisspeeren, jeder scharf genug, um einen Stern aufzuspießen.

Selene schlug die Hände zusammen.
Eine Kuppel aus schwarzem Nebel explodierte um sie herum, verschluckte die Speere und das Licht.

Freya durchschnitten den Nebel, ihre Augen blitzten, ohne dass sie langsamer wurde.

Und dann – schoss ein Dolch aus purpurrotem Nebel aus der Kuppel und traf Freya direkt in die Schulter.

Sie taumelte, biss die Zähne zusammen.
Selene folgte ihr, trat wie eine Todesgöttin aus dem Nebel und formte eine weitere Klinge in ihrer Hand.

Aber sie hatte keine Chance zuzuschlagen.

Denn Raphael stürzte wie ein Meteor herab, seine Fäuste glühend weiß.

Er rammte Selene mit beiden Fäusten.

BOOM.

Die Leere barst.

Eine Schockwelle roher Kraft riss Nightborn in Stücke.
Selene rutschte zurück, ihre Rüstung war verbeult, Blut tropfte aus ihrem Mundwinkel. Sie lächelte – scharf, wolfsähnlich.

„Du bist unterhaltsam“, sagte sie.

Dann verschwand sie.

Kein Geräusch. Kein Blitz.

Einfach weg.

Freya erstarrte, ihre Sinne schrien.

Zu spät.

Selene tauchte hinter ihr wieder auf, die Klinge bereits nach vorne gestoßen.
Freya drehte sich, aber der Dolch traf sie in den Bauch.

Blut spritzte aus ihrem Mund.

Selene zog sich zurück und trat Freya hart, sodass sie gegen ein zerbrochenes Wrack eines Kreuzers geschleudert wurde.

Raphael brüllte, Wut strömte durch seine Adern.

Er stürzte sich mit blitzenden Fäusten vorwärts. Jeder Schlag war wie eine Bombe, ein Kanonenschuss, ein verdammtes Erdbeben.
Selene wich den Schlägen schnell und geschmeidig aus. Sie duckte sich unter einem Haken, parierte einen Jab, wich einem Uppercut aus – aber selbst sie konnte nicht allen ausweichen.

Ein Schlag streifte ihre Rippen – genug, um die Panzerung dort zu verbeulen.

Ein weiterer Schlag traf ihren Oberschenkel und zerschmetterte den Knochen darunter.

Selene zischte, Blut tropfte nun von ihrer Rüstung.

Aber sie lächelte immer noch.
Raphael stürzte sich erneut auf sie – zu wild, zu offen – und Selene nutzte das aus.

Ihre Klinge schoss hoch und schnitt Raphael sauber durch den linken Bizeps.

Blut spritzte in einem riesigen Bogen.

Sein Arm blieb dran, hing aber jetzt nutzlos herunter, die Muskeln zerfetzt, die Knochen gebrochen.

Er machte weiter.

Ohne zu zögern.

Er wechselte einfach die Arme und schlug weiter.

Selenes Augen blitzten vor Aufregung.
Sie konterte und rammte Raphael erneut ihren Dolch in die Seite, aber er packte sie mit seiner guten Hand am Gesicht.

Und drückte zu.

Knochen brachen.

Selene knurrte und schoss eine Welle dunkler Energie aus nächster Nähe auf seine Brust.

Die Explosion zerfetzte Raphaels Rüstung, riss ihm das Fleisch darunter weg und schleuderte ihn wie eine kaputte Puppe durch den Raum.
Aber er drehte sich in der Luft, rammte seinen Fuß in ein herumfliegendes Trümmerteil und prallte direkt auf sie zurück.

Selene hob ihren Arm, um sich zu schützen – aber Freya war schon da.

Sie kam schreiend aus den Trümmern des Kreuzers, blutüberströmt und wütend, ihr Schwert loderte in kalter Flamme.

Ihr Hieb riss Selene tief in die Seite.

Schwarzes Blut spritzte heraus.

Selene taumelte.
Raphael rammte sie wie ein Lastwagen und schleuderte sie nacheinander durch drei Kriegsschiffe der Nachtgeborenen.

Jeder Aufprall war wie eine explodierende Bombe.

BOOM.

BOOM.

BOOM.

Schließlich krachten sie auf ein zerstörtes Schlachtfeld, ein verwüstetes Durcheinander aus zerstörten Schiffen und schwebenden Leichen.

Selene stand langsam auf, ihre Rüstung war verbeult, ihr Haar wild zerzaust, ein Auge blutete.
Raphael sank auf ein Knie, keuchte und Blut tropfte aus einem Dutzend Wunden.

Freya schwebte über ihm, kaum noch auf den Beinen, ihr Schwert knisterte vor instabiler Energie.

Die Nightborn kreisten erneut um sie herum, endlos, unermüdlich.

Selene hob die Hand.

Der Night Sovereign brüllte im Hintergrund und lud sich für eine weitere Salve auf.

Freya fasste sich.
Raphael wischte sich das Blut aus dem Mund und grinste wie ein Verrückter.

Selene lächelte zurück, ein wilder Glanz in ihrem blutigen Auge.

Sie alle bewegten sich gleichzeitig.

Selene entfesselte einen Sturm aus schwarzen Ketten, Tausende von ihnen, die sich kreuz und quer durch die Leere schlängelten.

Freya tanzte zwischen ihnen, ihr Schwert hinterließ Spuren aus Frost, die die Ketten in der Luft zerbrachen.

Raphael wich nicht aus.
Er schlug mit seinen Fäusten durch die Ketten, die unter seiner brutalen Kraft zerbrachen, und Blut spritzte aus seinen Knöcheln.

Selene ging frontal auf ihn zu.

Sie prallten aufeinander – Faust gegen Klinge, Muskeln gegen Magie.

Jeder Schlag brach Knochen.

Jeder Hieb riss Fleisch auf.

Selene riss Raphael blutige Wunden in Brust, Arme und Gesicht – aber er kam weiter, schwang weiter sein Schwert, eine wahnsinnige Maschine der Zerstörung.
Freya fand eine Lücke – einen einzigen perfekten Moment – und rammte Selene ihr Schwert direkt in die Seite.

Selene schnappte nach Luft, Blut spritzte aus ihrem Mund.

Raphael nutzte die Chance.

Er packte Selene am Hals.

Und drückte zu.

Sie zappelte, Blut tropfte an seinem Arm herunter.

Aber Selene war noch nicht fertig.
Dunkle Energie explodierte aus ihrem Körper und schleuderte beide auseinander.

Freya prallte gegen ein zerstörtes Kriegsschiff und hustete Blut.

Raphael schlug gegen einen zerschmetterten Kreuzer, wobei ihm die Wucht des Aufpralls mehrere Rippen brach.

Selene schwebte dort, blutete stark, keuchte, lächelte aber immer noch.

„Du bist lustig“, flüsterte sie heiser.

Hinter ihr waren die Kanonen der Nachtfürstin aufgeladen.
Der Himmel verdunkelte sich.

Der letzte Schuss wurde vorbereitet – ein Strahl, der groß genug war, um einen Planeten auszulöschen.

Freya rappelte sich auf.

Raphael wischte sich das Blut aus den Augen und stand langsam auf.

Selene breitete die Arme aus und lachte leise.

Das Schlachtfeld schrie.

Die Kanonen dröhnten.

Und der letzte Schuss fiel.

Direkt auf sie.

Die Entstehung von allem

Die Entstehung von allem

Score 10
Status: Ongoing Author: Artist: Released: 2024 Native Language: German
In einer ruhigen Welt lebte Adam ein friedliches Leben, aber alles änderte sich, als er in einem Krankenhausbett aufwachte und eine besondere Fähigkeit entdeckte... Die Erschaffung aller Dinge Mit dieser übermächtigen Fähigkeit ausgestattet, sieh zu, wie Adam die Wahrheit über seine Welt und darüber hinaus aufdeckt. Der Roman "Die Erschaffung aller Dinge" ist ein beliebter Light Novel aus dem Genre Fantasy. Geschrieben vom Autor Chaosgod24. Lies den Roman "Die Erschaffung aller Dinge" kostenlos online.

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