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Kapitel 283: Zorynthar – Der Drachengott

Kapitel 283: Zorynthar – Der Drachengott

Während im Palast gemunkelt wurde, dass eine romantische Affäre der Grund für die häufigen Abwesenheiten des Kaisers sei, und sein Verhalten tatsächlich Verdacht erregte, war es tatsächlich wahr, dass er einer Frau nachstellte – einer Affäre mit Lady Caeloria, der Frau von General Zed Caeloria, die den Kaiser bisher zurückgewiesen hatte.
Obwohl die Gerüchte wahr waren, hätten sie nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein können – die Gerüchte über eine Affäre waren eine unbeabsichtigte, clevere Ablenkung.

Der wahre Grund für sein Kommen und Gehen lag außerhalb der Reichweite der Klatschbasen.

In Wirklichkeit verfolgte der Kaiser des Drachenreichs ein weitaus größeres Ziel – eines, das die Grundfesten des Reiches selbst erschüttern würde. Nur sein vertrautester Vertrauter, Zed, kannte die Wahrheit.
Und selbst Zed, mit all seiner Loyalität und Stärke, konnte kaum erahnen, was auf dem Spiel stand.

Vor zwei Tagen

Am Eingang zum Hain

Die beiden standen schweigend am Eingang zum Hain. Der eine war Zed, der Hohe General des Drachenreichs, eine große, imposante Gestalt in zeremonieller Rüstung, aber seine Haltung war demütig. Er stand zurück, einen respektvollen Schritt hinter dem Kaiser.
Der Kaiser hingegen war das Sinnbild unantastbarer Arroganz. Er trug eine tiefrote und schwarze Robe, die mit goldenen Drachensymbolen bestickt war, und seine Aura der Macht war spürbar. Es war die Art von Macht, die Menschen instinktiv in die Knie zwang. Seine Hände waren hinter dem Rücken verschränkt, sein Gesichtsausdruck war gelassen und doch gebieterisch, die Verkörperung des Selbstbewusstseins, das aus einem Leben an der Spitze der Macht entsteht.
Der Kaiser nickte leicht und verzog dabei die Lippen. Der unausgesprochene Befehl ließ Zed vortreten.

Der General verbeugte sich leicht, wie er es immer tat, und der Kaiser genoss wie immer das Gefühl der Macht. Er hätte seinen vertrautesten Mann davon abhalten sollen, solche Ehrerbietung zu zeigen, aber in Wahrheit genoss er es zu sehr.
Zed kniete nieder und presste beide Hände auf den Boden. Die Erde bebte leicht, ein Flüstern von etwas viel Größerem, das darunter lauerte. Ein schwacher Schein breitete sich vom Boden aus, als würden Energielinien unter der Oberfläche verlaufen.
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Dann erschien mit einem Geräusch wie tausend Flüstern eine Barriere vor ihnen.
Die Barriere schimmerte in violetten und goldenen Farbtönen, eine durchscheinende Lichtkuppel, die von uralter Kraft zu summen schien. An ihren Rändern leuchteten drachenähnliche Runen, die im Rhythmus des Herzschlags der Erde pulsierten. Es war nicht nur ein Schutzfeld, sondern ein Siegel, ein verstecktes Tor, das nur denen zugänglich war, die über die richtige Kombination aus Macht, Blutlinie und Autorität verfügten.
Der Kaiser trat vor, seine Bewegungen anmutig und doch bedächtig, jeder Schritt von der Noblesse und Gerissenheit geprägt, die ihn auszeichneten. Er durchschritt die schimmernde Barriere mühelos, als würde sie sein Recht auf Eintritt anerkennen.

Bevor er verschwand, wandte er sich noch einmal zu Zed um.

„Ich werde zurückkehren“, sagte er mit ruhiger, aber bestimmter Stimme. „Beschütze das Reich, Zed.“
Damit verschwand der Kaiser in der Barriere, die sich hinter ihm schloss.

Der Eingang zum Hain kehrte zu seiner friedlichen Stille zurück, als wäre nichts geschehen. Zed verbeugte sich noch einmal, ein letzter Akt des Respekts gegenüber seinem Herrscher, bevor er in einer verschwommenen Bewegung und einem Wirbel aus Mana verschwand.

Sein Weggang hinterließ keine Spuren, bis auf ein leises Summen, das in der Luft hängen blieb.

____

Hinter der Barriere lag Velarae, ein Reich, das selbst vor den höchsten Rängen des Drachenreichs verborgen war.
Die alten Ruinen von Velarae erstreckten sich so weit das Auge reichte und waren ein eindringlich schönes Zeugnis der Macht der Drachen, die einst die Welt beherrschten. Hoch aufragende Steinmauern, die inzwischen zerfallen und von der Natur überwuchert waren, trugen die Narben längst vergessener Schlachten und Zivilisationen.

Die Luft war schwer von der Last der Geschichte, jeder Atemzug war erfüllt vom schwachen Geruch von Asche und Magie.
Drachenstatuen, einige intakt, andere zerbrochen, säumten die Wege. Ihre Augen schienen den Kaiser auf seinem Weg zu verfolgen, und ihre nachhallende Magie erinnerte unaufhörlich an die Macht, die einst hier herrschte. Ranken und Moos bedeckten die Ruinen wie ein Leichentuch, aber das schwache Leuchten der in den Stein gemeißelten Drachenrunen verriet, dass Velarae nicht so tot war, wie es schien.
Der Kaiser schritt unbeeindruckt von der unheimlichen Atmosphäre voran. Sein Blick war auf sein Ziel gerichtet – die Drachenpfeiler.

Die Drachenpfeiler waren ein atemberaubender Anblick. Monolithische Obelisken aus schwarzem Stein standen in einem perfekten Kreis, jeder mit Runen beschriftet, die vor elementarer Energie zu pulsieren schienen.
Diese Runen leuchteten in wechselnden Farben und durchliefen die Farben der Elemente – Rot für Feuer, Blau für Wasser, Grün für Erde, Weiß für Luft und Schwarz für die Leere.

Als der Kaiser den Kreis betrat, schien sich die Luft zu verändern. Die Elementarenergien in den Säulen begannen auf seine Anwesenheit zu reagieren, verstärkten sich und wurden gleichzeitig instabiler.
Dies war ein Ort großer Macht und großer Gefahr – ein Ort, an dem selbst die Stärksten untergehen konnten, wenn sie die Kontrolle verloren.

In der Mitte des Kreises stand ein alter, unnachgiebiger Altar. Seine Oberfläche war mit weiteren Runen verziert, von denen jede ein Gebet an den Drachengott Zorynthar war. Der Kaiser näherte sich ihm ohne zu zögern.

Er kniete vor dem Altar nieder und senkte den Kopf, bis seine Stirn den kalten Stein berührte.
„Oh großer Zorynthar, Drachen-Gott der ewigen Leere, Hüter der Geheimnisse, Plünderer der Schätze und Meister der draconischen Elemente. Du, der du die Kräfte des Raums und der Dunkelheit, der Erde und des Wassers, des Lebens selbst beherrschst, ich, dein demütiger Diener, flehe dich an. Gewähre mir deine Führung und deine Gunst, denn ich möchte deinen Willen erfüllen und deinem Namen Ehre machen.“
Die Luft wurde schwer und voller Kraft. Die Runen auf dem Altar begannen zu leuchten, und der Boden unter dem Kaiser bebte erneut. Ein leises, kehliges Grollen hallte durch die Ruinen und wurde mit jeder Sekunde lauter und intensiver.

Das Grollen verstummte plötzlich und wurde von einer bedrückenden Stille abgelöst. Dann tauchte aus der Dunkelheit eine Gestalt auf.
Der Avatar von Zorynthar war gleichermaßen beeindruckend wie furchterregend. Ein riesiger Drache, dessen Schuppen schwarz wie die Unterwelt waren und schwach im Sternenlicht schimmerten, stand vor dem Kaiser. Seine Augen brannten mit einem überirdischen Licht, einer Mischung aus Gold und Violett, das Fleisch und Seele gleichermaßen zu durchdringen schien.
Seine riesigen, imposanten Flügel waren leicht ausgebreitet, und von ihren Rändern tropften Schattenranken. Um seinen massigen Körper wirbelten die Elemente – Wasser schlängelte sich um seine Klauen, Erde verschob sich unter seinen Füßen, und Dunkelheitsranken umschlangen ihn wie lebende Ketten.

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