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Kapitel 44: Adam und Selene 5 Letzter Teil

Kapitel 44: Adam und Selene 5 Letzter Teil

Adam knackte mit dem Nacken und rollte die Schultern, während seine goldenen Schaltkreise heller pulsierten. Sein Gesichtsausdruck war ruhig, aber seine Augen brannten mit etwas Scharfem.

„Ja“, sagte er einfach. „Runde zwei.“

Selenes Grinsen wurde breiter.

Adam atmete aus. „Halt dich nicht zurück.“
Selene lachte leise und schüttelte den Kopf. „Nee.“ Ihre goldenen Augen leuchteten wild. „Wenn ich das tue, bist du sofort tot.“

Adam blinzelte einmal. Dann grinste er.

Bumm!

Sie bewegten sich gleichzeitig.

Der Schlachtfeld explodierte unter ihrer vereinten Kraft. Die Luft zerbrach, der Raum verzerrte sich wie Glas unter einem Hammer.

Adam tauchte als Erster auf, seine Faust bereits geschwungen –
Aber Selene drehte sich blitzschnell zur Seite und verschmolz mit den Schatten. Sie tauchte über ihm wieder auf, aus ihrem Rücken schossen Ranken hervor, die wie Speere nach ihm schlugen.

Adam verschwamm, bewegte sich wie ein statisches Bild zwischen der Realität hin und her und wich den Schlägen aus. Eine Ranke streifte ihn fast –

Bumm!
Seine Gegenattacke kam sofort. Seine Handfläche traf die Ranken in der Luft, und das ganze Schlachtfeld bebte, als die Wucht des Aufpralls alles um sie herum zerschmetterte.

Selene landete gerade noch rechtzeitig, bevor –

Knack!

Adams Knie ihr in den Bauch rammte.

Ihr Körper bog sich leicht unter dem Schlag, aber sie flog nicht zurück –

weil ihre Hand bereits sein Handgelenk umklammerte.

Ihre goldenen Augen trafen seine, und sie grinste.
Bumm!

Eine Schattenranke schlug ihm in die Seite und schleuderte ihn quer über das Schlachtfeld.

Adam drehte sich in der Luft und kam auf einer unsichtbaren Energieplattform zum Stehen. Seine goldenen Schaltkreise pulsierten erneut, diesmal heller.

Selene wischte sich den Mund ab und leckte das goldene Blut ab.

Dann verschwand sie.

Bumm!

Sie war vor ihm, noch bevor er das Geräusch wahrnahm.

Ihre Faust schwang –
Adam duckte sich.

Ihr Knie kam hoch –

Er drehte sich und wich dem Schlag knapp aus.

Aber bevor er kontern konnte –

Bumm!

Eine Welle purer Dunkelheit brach aus Selenes Körper hervor und verschlang alles.

Adam verschwand darin.

Für einen Moment war es still.

Dann –

Knack!

Die Dunkelheit teilte sich.
Ein goldener Streifen riss die Leere auf und teilte die Schatten wie ein Schwert.

Adam schoss hervor, goldene Schaltkreise brannten wie eine zweite Sonne. Sein Körper flackerte, verschob sich und bewegte sich schneller, als der Raum reagieren konnte.

Selene hob gerade noch ihre Arme, bevor –

Bumm!

Seine Faust traf ihren Kiefer.

Zum ersten Mal –
flog ihr Körper durch die Luft.

Sie drehte sich in der Luft und konnte sich an einem herumfliegenden Trümmerstück festhalten.

Ihr Kopf kippte zur Seite, ihre Zunge fuhr über ihre Zähne.

Sie spuckte goldenes Blut aus.

Dann lachte sie.

Adam atmete aus und schüttelte seine Hände. „Besser?“

Selene wischte sich den Mund ab und grinste wie eine Verrückte.

„Ja“, flüsterte sie.

Dann –

Die Welt zerbrach.

Selenes Aura schwoll an und die Realität zerbrach. Der Himmel selbst verdrehte sich und wurde schwarz, das Schlachtfeld dehnte sich unter dem schieren Gewicht ihrer Kraft aus und verzerrte sich.

Adams Schaltkreise flackerten als Reaktion darauf auf, goldene Energie knisterte um ihn herum wie ein lebender Sturm.

Keiner von beiden sagte etwas.

Dann –

Verschwanden sie.

Bumm!
Sie prallten in der Luft aufeinander, Schockwellen rissen das Schlachtfeld auseinander. Jeder Schlag sandte Wellen durch die Realität, jeder Aufprall verzerrte den Raum selbst.

Selenes Schläge trugen das Gewicht von Schatten, die Kraft kollabierender Sterne –

Adams Bewegungen zerstörten das Konzept der Zeit selbst, seine Fäuste bewegten sich schneller als die Kausalität.

Sie kämpften nicht mehr.

Sie rissen die Realität auseinander.

BOOM!
Eine ohrenbetäubende Stimme zeriss das Schlachtfeld und erschütterte die Luft.

Hoch oben riss der Himmel mit einem Donnerschlag auf. Blitze tanzten wild und beleuchteten die Gestalt, die in der stürmischen Nacht erschienen war. Franklin schwebte am Himmel, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, die Augen scharf wie der Sturm selbst. In diesem Moment sah er nicht wie ein Mensch aus – er sah aus wie ein Donnergott, der auf die Erde herabstieg.

„Genug.“
Allein seine Stimme ließ das Schlachtfeld erbeben. Die verharrenden Schatten verdrehten sich. Der zerklüftete Boden bebte. Selbst die Luft schien den Atem anzuhalten.

„Sieh dich um“, sagte Franklin und ließ seinen Blick über die Trümmer schweifen. „Und du nennst dich Familienoberhaupt? Du lässt dich von ein paar Kindern aufwiegeln?“

Seine Worte waren direkt an Selene gerichtet.
Sie schnalzte mit der Zunge, sichtlich genervt, und kniff ihre goldenen Augen zusammen. Sie hatte sich gerade richtig amüsiert, als sie mit einem würdigen Gegner durch die Schlacht geflitzt war, und jetzt hatte dieser alte Mann ihr den ganzen Spaß verdorben. Ihr Blick war so scharf, dass er Stahl hätte schneiden können, aber Franklin zuckte nicht einmal mit der Wimper.

Dann wandte er sich an Adam.
Obwohl Selene nicht ihre ganze Kraft eingesetzt hatte, löste die Art und Weise, wie Adam ihr standhielt – unerschütterlich, unerbittlich – etwas in Franklins Brust.

Stolz.

Der Junge hatte sich gut entwickelt.

Wieder blitzte es auf und tauchte das Schlachtfeld in grelles Weiß. Franklin atmete aus und sprach mit fester Stimme.

„Dieser Kampf ist vorbei.“
Selene spottete, warf ihr Haar zurück, während ihre goldenen Augen sich verdunkelten und wieder ihre gewohnte dunkle Farbe annahmen.

„Und wer zum Teufel bist du, alter Mann?“, sagte sie mit verschränkten Armen und einem Grinsen auf den Lippen. „Soweit ich weiß, solltest du irgendwo in deinem Familienanwesen sein und eine deiner langweiligen Besprechungen abhalten. Ist es nicht das, was du so gerne machst?“
Franklin runzelte die Stirn. Der Himmel grollte mit ihm.

CRACK!

Ein Blitz zuckte über den Himmel, hell und wild, als hätte der Sturm selbst Anstoß genommen.

„Pass auf, was du sagst, Mädchen“, sagte Franklin, seine Stimme scharf wie der Donner, der folgte. „Nur weil wir denselben Titel tragen, heißt das nicht, dass du so mit mir reden darfst.“
Die Spannung in der Luft wurde immer dichter. Der Sturm grollte und wartete.

„Alter Mann, halt die Klappe“, sagte Selene, ihre Stimme triefte vor Ungeduld. Dunkle Energie strömte aus ihr wie ein Sturm, der kurz vor dem Ausbruch stand. „Ich will nur meine Sachen zurück. Es ist mir egal, ob ich dafür den ganzen Laden niederbrennen muss.“

Franklin presste die Kiefer aufeinander, als er ihrem Blick begegnete.
Dann wandte er seinen Blick langsam seinem Enkel zu.

Adam.

Der Junge, von dessen Existenz er bis vor wenigen Stunden noch nichts gewusst hatte.

Und jetzt stand er hier – mitten in einer Situation, die ihn weit überforderte.

Franklin wollte etwas sagen. Irgendetwas. Aber was?

Er hatte seine Tochter schon im Stich gelassen. Er hatte keine Ahnung, was er ihrem Sohn sagen sollte. Ein falsches Wort, und die Geschichte könnte sich wiederholen.
Also schwieg er.

Selene grinste und neigte leicht den Kopf. „Was ist los, alter Mann? Hat dir die Katze die Sprache verschlagen?“ Ihre Stimme klang amüsiert, aber ihre Augen zeigten nichts als kalte Gleichgültigkeit. „Ich weiß, wovor du Angst hast. Tritt einfach beiseite und lass mich meine Arbeit machen.“

Sie wandte sich wieder Adam zu –

aber er war verschwunden.

Ihr Grinsen verschwand.
Alices wütende Stimme durchbrach die Stille.

„Siehst du, was du angerichtet hast, alter Mann?“

Sie wirbelte zu Franklin herum, ihre Augen blitzten vor Wut und etwas Tieferem – Hass.

Franklin stockte der Atem, als er sich zu der Stelle umdrehte, an der Adam gestanden hatte.

Nichts.

Nur leere Luft.

„… Oh.“

Die Entstehung von allem

Die Entstehung von allem

Score 10
Status: Ongoing Author: Artist: Released: 2024 Native Language: German
In einer ruhigen Welt lebte Adam ein friedliches Leben, aber alles änderte sich, als er in einem Krankenhausbett aufwachte und eine besondere Fähigkeit entdeckte... Die Erschaffung aller Dinge Mit dieser übermächtigen Fähigkeit ausgestattet, sieh zu, wie Adam die Wahrheit über seine Welt und darüber hinaus aufdeckt. Der Roman "Die Erschaffung aller Dinge" ist ein beliebter Light Novel aus dem Genre Fantasy. Geschrieben vom Autor Chaosgod24. Lies den Roman "Die Erschaffung aller Dinge" kostenlos online.

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