Switch Mode

Kapitel 124: KAEL’THAR: Die erste Flamme der Leere

Kapitel 124: KAEL'THAR: Die erste Flamme der Leere

Adam schwebte in der kalten, stillen Weite des Weltraums. Sterne funkelten um ihn herum wie neugierige Augen.

Er atmete langsam aus.

„Es ist Zeit, zurückzugehen“, murmelte er und schwebte dabei, als wäre das das Normalste auf der Welt.

Aber sich einfach teleportieren? Nee. Das war ihm zu einfach. Zu langweilig. So war Adam nicht. Wenn er zurückkehren würde, dann musste es mit einem Knall sein.
Mit einem Knall. Ein richtiger „Ich bin zurück“-Moment.

Er streckte sich faul, wie jemand, der gerade aus einem Nickerchen aufwacht, und winkte dann mit der Hand. Vor ihm öffnete sich ein leuchtendes Panel – sein Statusbildschirm.

Er pfiff. „Verdammt, ich hab mich echt verbessert.“

Name: Adam Dhark

Titel: Monarch Slayer, Oberster Monarch der Schöpfung
Rasse: OMNICRON (Ursprungsvariante)

Blutlinie:

Omnicron-Genesis-Blutlinie [NEU]

Göttliche königliche Vampir-Blutlinie

Abyssborn-Souverän-Blutlinie

Königliche göttliche Dämonen-Blutlinie

Existenzstufe: Stufe 2

Körperbau: 100.000

Geist: 100.000
Seele: 100.000

Einzigartige Fähigkeiten:

Erschaffung aller Dinge [Stufe 6]

Abyssaler Schleier

Er tippte auf den neuen Titel, der oben leuchtete. Eine kurze Beschreibung erschien und schwebte wie eine Projektion.

Oberster Monarch der Schöpfung

Das einzige Wesen in der gesamten Existenz, das die Herrschaft über jeden Aspekt der Schöpfung innehat – physisch, spirituell, abstrakt und unbekannt.
Erhöht die Schöpfung aller Dinge um +2 Stufen.

Verleiht die Befugnis, alle Konzepte, Regeln und Materie in allen Bereichen zu erschaffen, zu verändern, neu zu schreiben und zu zerstören.

Adam blinzelte. „Okay. Das ist ein bisschen übertrieben.“

Er grinste.

„Perfekt.“

Seine Stimme war ruhig, fast schon lässig.

„Schöpfung aller Dinge … Stufe sechs.“
Adam schwebte da und starrte in die endlose Weite der Sterne. Dann hob er langsam seine Hand.

„Lass uns etwas Dummes versuchen“, sagte er grinsend.

Energie begann sich in seiner Handfläche zu sammeln – zunächst leise, wie das langsame Einatmen vor einem Sturm. Der Raum um ihn herum begann zu zerbrechen, kleine Brüche glühten vor roher Schöpfungsenergie. Jeder Splitter schimmerte wie geschmolzenes Glas und brach das Licht in alle Richtungen.
Seine Finger zuckten.

„Ich wollte schon immer mal auf einem Drachen reiten“, murmelte er. „Aber nicht auf irgendeinem Drachen …“

Die Schöpfung aller Dinge pulsierte in seinem Körper und brannte wie ein Lauffeuer durch seine Seele. Er wollte nicht einfach nur einen Drachen. Er wollte den ersten. Den ursprünglichen. Den, der alle anderen Drachen wie Eidechsen aussehen lassen würde.

„Versuchen wir es mit … der Progenitor-Klasse.“
Die Sterne über ihm verdunkelten sich für einen Moment. Dann begann sich der Raum vor ihm nach innen zu falten, als würde die Realität in einen Trichter gezogen. Das Geräusch von Metall, das auf Metall kratzte, hallte tief und uralt wider.

Etwas wurde geboren.

Seine Augen verengten sich. Schweiß rann ihm über die Schläfen.
Aus der Spirale des zusammenbrechenden Raums formte sich eine Silhouette – riesige, weit ausgebreitete Flügel mit Krallen, deren jeder Schlag die Leere um sie herum zerbrach. Schuppen wie geschmolzener Obsidian bedeckten ihren Körper, jede einzelne davon mit uralten Runen, die sanft in rotgoldenem Licht leuchteten. Hörner krümmten sich wie verdrehte Klingen aus ihrem Schädel, und ihre Augen – zwei brennende Kugeln aus kosmischem Feuer – fixierten Adam mit stiller Erkenntnis.
Der Drache stieß ein leises, langsames Knurren aus, das wie ein vorbeifahrender Güterzug durch Adams Brust dröhnte.

„Verdammt“, flüsterte er und taumelte leicht. „Das … hat tatsächlich funktioniert.“

Seine Finger zuckten erneut. Er konnte es spüren – er hatte es übertrieben. Seine Kraft schwand, als hätte etwas Scharfes mitten durch seine Kraft geschnitten. Er zuckte zusammen und griff sich an die Schulter, während sein Körper von instabiler Energie flackerte.
Einen Progenitor zu erschaffen war kein Kinderspiel.

„Okay, Großer“, keuchte Adam und grinste trotz seiner Erschöpfung. „Zeig mir, was du drauf hast.“

Name: ??? (noch zu benennen)

Rasse: Progenitor-Drache

Stufe: Stufe 2+ (einzigartiges Wesen)

Größe: 150 Meter (Grundform)

Elementarkern: Urflamme / Kosmische Leere

Affinität: Raum, Flamme, Zeit, Zerstörung

Werte:

Körper: 120.000

Geist: 90.000

Seele: 95.000

Angeborene Fähigkeiten:
Urschrei: Verzerrt Zeit und Raum in einem großen Umkreis. Kann schwächere Wesen destabilisieren.

Kosmischer Sprung: Teleportiert sich während des Fluges über kurze kosmische Entfernungen.

Ewiger Flammenatem: Atemangriff, der Energie, Materie und Seelen verbrennt.

Herrschaft über die Lüfte: Während des Fluges verspüren alle Kreaturen unter ihm instinktive Angst und Unterdrückung.


Adam rieb sich die Schläfen. „Okay, das hat mich mehr Kraft gekostet, als ich erwartet hatte …“

Der Drache senkte den Kopf. Still. Respektvoll.

Adam schwebte dort, kaum aufrecht, seine Energie flackerte wie eine kaputte Glühbirne. Der Drache schwebte einfach vor ihm, massiv und regungslos, seine flammenden Augen beobachteten ihn, als würde er auf etwas warten.
„Okay“, murmelte Adam und keuchte leicht. „Du brauchst einen Namen.“

Der Kopf des Drachen neigte sich leicht, als wäre er neugierig.

Adam kratzte sich am Kinn und grinste dann müde. „Du bist viel zu hübsch, um Bob zu heißen.“
Er schwebte näher heran und berührte die Seite seiner Schnauze. Die Oberfläche war warm. Als würde man einen in Metall gehüllten Stern berühren. Die Runen auf seinen Schuppen pulsierten schwach.

In seinem Kopf machte es klick.

„Kael’Thar.“

Der Name kam ihm über die Lippen, leise, aber klar. Die Augen des Drachen blitzten einmal kurz auf. Als würde ihm der Name gefallen.
„Ja“, nickte Adam langsam. „Das passt. Kael’Thar, die Erste Flamme der Leere.“

Der Raum um sie herum veränderte sich – im wahrsten Sinne des Wortes. Als hätte das Universum den Namen erkannt und Platz für ihn geschaffen. Die Sterne leuchteten für einen Moment heller. Eine Welle durchlief die Dunkelheit wie ein stiller Jubel.

Adam blinzelte.

„Okay … das war cool.“
Kael’Thar stieß ein leises Knurren aus. Nicht wütend. Eher wie … ein Summen. Dann senkte der Drache erneut den Kopf und faltete leicht seine Flügel. Es war, als würde man einen Berg sich verbeugen sehen.

Adam grinste.

„Ich schätze, wir sitzen jetzt zusammen fest, was?“
Er schwebte nach oben und stieg auf Kael’Thars Rücken. Die Schuppen bewegten sich, um Platz für ihn zu machen, und bildeten eine sattelförmige Vertiefung, als wäre sie schon immer da gewesen. Seine Energie war noch nicht vollständig zurückgekehrt, aber das war ihm egal.

In dem Moment, als er sich setzte, schlugen Kael’Thars Flügel wieder auf. Eine Schockwelle breitete sich über die Sterne aus.

Adam zeigte nach vorne.

„Lasst uns etwas Lärm machen.“
Kael’Thar schlug einmal mit den Flügeln – und der Raum riss auf wie Papier. Ein wirbelnder Tunnel aus Schwarz, Rot und Gold erschien. Adam lehnte sich leicht zurück, als sie hineinschossen und im Handumdrehen verschwanden.

An einem anderen Ort
„Die sind immer noch nicht fertig mit dem Mutterschiff“, seufzte Alfred und ließ sich auf den Rand einer felsigen Klippe fallen. Der Blick reichte über ihren neuen Heimatplaneten – halb Dschungel, halb Ruinen, alles still. „Zwerge lieben es wirklich, Dinge in die Länge zu ziehen.“

Joshua stand ein paar Meter hinter ihm, die Arme verschränkt. „Wir müssen nur noch ein bisschen länger warten …“

Dann passierte es.

Ein tiefes Beben ging durch den Boden.
Blätter raschelten.

Vögel flogen auf.

Und dann – ein Brüllen.

Nicht irgendein Brüllen.

Das Brüllen eines Drachen.

Es zeriss den Himmel wie Donner, der die Realität zerreißt. Der ganze Planet bebte. Wolken rissen auf. Die Berge hallten wider wie ein Chor von aufwachenden Riesen.

Alfreds Augen weiteten sich.

Joshua riss den Kopf zum Himmel. „Was zum Teufel war das –?“
Ein weiteres Brüllen.

Lauter. Näher.

Der Himmel verdunkelte sich, nicht durch Wolken, sondern durch Flügel. Riesige Flügel.

Etwas Uraltes kam auf sie zu.

Und es versuchte nicht, leise zu sein.

Die Entstehung von allem

Die Entstehung von allem

Score 10
Status: Ongoing Author: Artist: Released: 2024 Native Language: German
In einer ruhigen Welt lebte Adam ein friedliches Leben, aber alles änderte sich, als er in einem Krankenhausbett aufwachte und eine besondere Fähigkeit entdeckte... Die Erschaffung aller Dinge Mit dieser übermächtigen Fähigkeit ausgestattet, sieh zu, wie Adam die Wahrheit über seine Welt und darüber hinaus aufdeckt. Der Roman "Die Erschaffung aller Dinge" ist ein beliebter Light Novel aus dem Genre Fantasy. Geschrieben vom Autor Chaosgod24. Lies den Roman "Die Erschaffung aller Dinge" kostenlos online.

Comment

Schreibe einen Kommentar

Options

not work with dark mode
Reset