Die Stadt war ein Wunderwerk göttlicher Handwerkskunst und erstreckte sich mit unvergleichlicher Pracht über die himmlische Ebene. Hoch aufragende Pyramiden aus strahlendem Kristall glänzten im ewigen Sonnenlicht, ihre Oberflächen waren mit komplizierten Symbolen verziert, die schwach im Licht der längst vergangenen Götter leuchteten.
Mit schillernden, glasartigen Steinen gepflasterte Wege zogen sich durch die Stadt, und jeder Schritt erzeugte ein leises Summen, als würde der Boden selbst vor Leben vibrieren.
Dies war nicht nur eine Stadt, sondern der Mittelpunkt göttlicher Macht, ein Zeugnis der unvorstellbaren Kraft und Kunstfertigkeit der Götter.
Im Herzen der Stadt ragte ein kolossales Bauwerk in den Himmel. Es war ein monolithischer Turm, der so hoch war, dass seine Spitze den Himmel zu durchbohren schien. Seine Form strahlte eine überirdische Symmetrie aus – schlank, elegant und unglaublich komplex.
Anders als alles, was sterbliche Hände erschaffen konnten, schien sich der Turm beim Betrachten subtil zu verschieben, als würde er mit einem göttlichen Herzschlag pulsieren.
Die Oberfläche schimmerte in Weiß- und Goldtönen und strahlte ein himmlisches Licht aus, das den Eindruck erweckte, als sei das Gebäude aus der Essenz der Göttlichkeit selbst gefertigt. Präzise geschnitzte Runen schlängelten sich spiralförmig entlang seiner Länge und leuchteten schwach, als würden sie die Geheimnisse der Schöpfung selbst flüstern.
Dieser Turm war der Mittelpunkt der göttlichen Reiche im Reich der Götter. Sein Sockel war ein massives rundes Fundament, das breit genug war, um mehrere der kleineren Tempel zu beherbergen, die über die Stadt verstreut waren.
Das Fundament war von üppigen Gärten mit ätherischen Pflanzen umgeben, deren Blüten in einem Spektrum von Farben leuchteten, das kein menschliches Auge vollständig erfassen konnte.
Flüsse aus flüssigem Sternenlicht schlängelten sich durch die Gärten, flossen in einem Teich am Fuße des Bauwerks zusammen und warfen strahlende Reflexionen auf die makellose Oberfläche des Turms.
Je tiefer man in die Stadt vordrang, desto größer wurde die Pracht. Kleinere, aber nicht weniger beeindruckende Bauwerke umgaben den Turm – Pyramiden, Kuppeln und eckige Gebäude, die sich jeder sterblichen Logik entzogen und von der Essenz ihrer Schöpfer durchdrungen waren.
Diese Bauwerke schienen vor Kraft zu vibrieren, ihre Formen bogen das Licht und den Raum um sie herum auf eine Weise, die die ganze Stadt wie ein lebendiges Wesen wirken ließ.
Die Luft selbst war schwer von göttlicher Energie und summte von einer Symphonie ferner, melodischer Stimmen, die aus den Gebäuden selbst zu kommen schienen.
Als man sich dem Turm näherte, wurde seine überwältigende Größe deutlich.
An ihrer Basis standen kolossale Tore, deren Oberflächen aus leuchtenden Runen und komplizierten Schnitzereien bestanden, die die Geschichte der Schöpfung darstellten. Die Tore schienen lebendig zu sein, ihre Schnitzereien veränderten sich subtil, als würden sie denjenigen, die es wagten, näher hinzuschauen, die Geschichten erzählen. Die Tore wurden von kolossalen, statuenartigen Figuren göttlicher Wächter flankiert, Wesen von unvorstellbarer Macht, deren Gestalten in einer schillernden Aura schimmerten.
Sie standen regungslos da, doch ihre Präsenz war spürbar und strahlte eine Aura schützender Macht aus.
Hinter den Toren war das Innere des Turms nicht weniger beeindruckend. Die Wände leuchteten in einem sanften, umgebenden Licht, das von innen zu kommen schien und die riesigen Hallen in ein ruhiges Licht tauchte.
Endlose Treppen und Plattformen wanden sich nach oben und führten zu Kammern mit unbekanntem Zweck, von denen eine prächtiger war als die andere.
Im Zentrum des Turms befand sich eine zentrale Kammer, in der eine pulsierende Kugel aus reiner Energie lag – ein Fragment der Schöpfung selbst, das als Herz der Stadt und Quelle ihrer göttlichen Kraft diente.
Um den Gipfel der Ewigkeit herum, an jeder Ecke und entlang seines massiven Umfangs, standen Wesen von immenser Präsenz.
Sie waren nicht sterblichen Ursprungs, ihre Gestalt war sowohl menschenähnlich als auch jenseitig. Jeder von ihnen trug eine strahlende, kristalline Rüstung, ihre Gesichter waren unter Visieren verborgen, die von einem inneren Licht leuchteten. Sie trugen massive Hellebarden, deren Klingen vor roher göttlicher Energie schimmerten, und ihre stille Wache verlieh dem Bauwerk eine Atmosphäre feierlicher Ehrfurcht.
Dies waren die Wächter der Ewigkeit, ewige Beschützer, die dazu bestimmt waren, die Heiligkeit des Turms zu bewahren.
Von oben bot der Turm und die ihn umgebende Stadt einen beeindruckenden Anblick – eine harmonische Mischung aus Göttlichkeit und unfassbarer Kunstfertigkeit. Die bloße Präsenz des Bauwerks war eine Demonstration der unerschütterlichen Macht der Götter, ein Leuchtfeuer ihrer ewigen Herrschaft.
Wenn man in seinen Schatten trat, spürte man das Gewicht der Ewigkeit auf seiner Seele lasten.
Der Turm ragte in den Himmel, seine Silhouette trotzte jeder Logik und war zugleich furchterregend und majestätisch. Unter ihm zu stehen bedeutete, das Gewicht seiner Unermesslichkeit auf seiner Seele zu spüren.
Im Inneren war die Luft von einer bedrückenden Erhabenheit erfüllt, jeder Atemzug erinnerte an die Kraft, die in den Grundmauern des Bauwerks steckte.
Die Statuen – wenn man sie überhaupt so nennen konnte – ragten über alle, die es wagten, einzutreten, still und imposant.
Ihre Formen waren perfekt und doch beunruhigend, wie Wesen, die nicht an die Grenzen des Sterblichen gebunden waren. Flügel spannten sich von ihren Rücken aus über weite Entfernungen, jede Feder eine Klinge, die schwach in einem überirdischen Licht schimmerte. Die Waffen, die sie trugen – Hellebarden, Kriegshämmer, Gleven – waren nicht nur Werkzeuge des Krieges.
Sie pulsierten vor schlummernder Energie, ihre Spitzen waren tief in den Boden des Turms eingegraben, als würden sie das Reich selbst verankern.
Diese Wächter waren nicht leblos. Nicht ganz. Ihre hohlen Augen folgten dir, zumindest fühlte es sich so an. Jeder Schritt an ihnen vorbei wurde von einer erdrückenden Stille begleitet, die an den Rändern deiner geistigen Gesundheit nagte.
Ihr Urteil war spürbar, als könnten sie durch Haut und Knochen sehen und dein Wesen auf einer Waage wiegen, die nur sie verstehen konnten.
In der Mitte des Turms lag die Halle der Götter, ein Ort, der so riesig war, dass er ganze Galaxien zu enthalten schien.
Der Boden unter deinen Füßen bewegte sich, ein Spiegelbild des Kosmos, Sternbilder flackerten und reihten sich zu Mustern, die du nicht entschlüsseln konntest. Riesige Säulen, geschmiedet aus Licht und Schatten, ragten in eine endlose Leere empor, ihre Spitzen verdeckt von einem Nebel, der in sanften Goldtönen schimmerte.
In der Mitte dieses unmöglichen Raumes standen fünf Throne, jeder aus Elementen geschnitzt, die ewig und meisterhaft wie ursprüngliche Kunstwerke wirkten.
Sie waren nicht nur einfache Sitze, sondern Monumente der Schöpfung selbst, die eine Aura ausstrahlten, die einen Sterblichen zu Staub zerfallen lassen würde. Auf diesen Thronen saßen die Götter, deren Präsenz so überwältigend war, dass es sich anfühlte, als würde sich die Zeit selbst verbiegen, um ihnen Platz zu machen.
Die Götter hatten keine Gesichter, nicht so, wie du sie kennst. Ihre Formen waren fließend und wechselten zwischen menschenähnlichen Silhouetten und riesigen, unfassbaren Gestalten. In einem Moment schienen sie greifbar, im nächsten verschwammen sie zu Energiestürmen, deren Ränder in Licht und Leere zerbrachen.
Jeder trug ein Relikt von unvorstellbarer Macht. Einen Stab, der vor elektrischen Blitzen knisterte. Eine Klinge, die die Existenz selbst zu durchschneiden schien.
Ketten, die sich endlos windeten und das Chaos in Schach hielten. Ein Kelch, der mit der rohen Essenz der Schöpfung schimmerte.
Und schließlich ein Buch, das Wahrheiten flüsterte, die kein sterblicher Verstand fassen konnte.
Sie saßen in vollkommener Stille und blickten in die Mitte ihres Kreises. Dort wirbelte ein Strudel aus reiner Kraft – ein Knotenpunkt aus Zeit, Energie und Schicksal, dessen bloße Anwesenheit daran erinnerte, dass dies kein Ort für Sterbliche war.
Die Götter sprachen nicht und bewegten sich nicht, doch ihr Wille war greifbar und erfüllte den Saal mit einem Gefühl der Unausweichlichkeit.
Dies war das Herzstück der Spitze. Ein Heiligtum der Götter, ein Ort, an dem die Fäden der Realität zusammenliefen und sich trennten. Hier wurden Entscheidungen getroffen, die das Schicksal unzähliger Welten bestimmen würden.
Und für diejenigen, die vor ihnen standen, gab es nur eine Wahrheit: In ihrer Gegenwart zu sein bedeutete, am Abgrund der Ewigkeit zu stehen.
Wenn sie sprachen, waren ihre Worte kein Klang, sondern eine unbestreitbare Kraft, die durch den Raum wogte und sich in das Gewebe der Realität einbettete.
„Göttlicher Erlass: Urteil über die Obsidians – die kosmisch verfluchte Familie der Gottestöter!“