Vor Wochen…
In den endlosen Weiten des Himmels, wo die Zeit selbst unter dem Gewicht der Ewigkeit zu knicken schien, gab es einen Ort, den nur Auserwählte erreichen konnten.
Ein Reich zwischen Existenz und Nichtsein, wo die Lebenden in der Gegenwart von Wesen, die weit über ihr Verständnis hinausgingen, zitterten. Hier, im wirbelnden Chaos aus Sternen und Dunkelheit, beobachtete eine bestimmte Wesenheit das Geschehen.
Im Zentrum dieses göttlichen Zusammenflusses regte sich etwas Uraltes.
Eine Präsenz – so gewaltig, so unfassbar mächtig, dass sie sich den Gesetzen der sterblichen Welt widersetzte – begann sich zu formen.
Es war weder Licht noch Dunkelheit, ob es lebendig oder ein Tier war, wusste niemand.
Es war eine Kraft, ein Wesen, das aus dem Kosmos selbst geboren schien – wenn auch nicht ganz.
Seine Essenz durchströmte den Äther, jeder seiner Atemzüge sandte Schockwellen durch die Ebenen der Existenz.
Sie zu sehen, bedeutete, in den Kern der Schöpfung zu blicken, und doch war sie emotionslos – still, leer und strahlte die Essenz des Allwissenden aus – fast.
Sie hatte keinen Namen, denn sie brauchte keinen. Sie war einfach. Aber die meisten nannten sie die Dunkelheitsgottheit – ein Wesen, das selbst die Götter fast vergessen hatten und das den neuen Göttern unbekannt war.
Als es Gestalt annahm, erfüllte ein leises Summen die Leere, ein Lied der Sterne selbst.
Die Luft um es herum schien zu zittern und sich seinem Willen zu beugen, als fürchte sogar die Realität, in seiner Gegenwart zu existieren. Und dann sprach es langsam. Seine Stimme war kein Ton, sondern eine Empfindung, ein Echo in den Köpfen aller, die es wagten, zuzuhören, als flüstere das Universum selbst Geheimnisse, die für die Welt darunter zu heilig waren.
„Ich habe beobachtet“, flüsterte die Präsenz, ihr Ton wie ein Donnerschlag in einem stillen Himmel. „Seit Ewigkeiten habe ich gewartet. Die Zeit ist gekommen, die Dinge in Gang zu setzen.“
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In den Tiefen eines Dämonenreichs kniete eine einsame Dämonin – ihr Herz zitterte vor Vorfreude – vor dieser unsichtbaren Kraft, diesem Wesen.
Ihr Körper war tief gebeugt, die Stirn gegen den kalten Steinboden neben einem Altar gedrückt, ihre Seele zitterte vor Ehrfurcht. Sie konnte das Wesen nicht sehen, aber sie konnte es spüren – seine überwältigende, erstickende und doch berauschende göttliche Kraft. Die Sterbliche wusste, dass sie sich in der Gegenwart von etwas befand, das kein Mensch, kein Tier, kein Geschöpf der Erde jemals zu verstehen hoffen konnte.
Das Wesen ragte über ihr auf, obwohl es keine Form hatte. Seine Essenz schien den Raum um sie herum zu füllen und sich über die Grenzen dessen hinaus auszudehnen, was der menschliche Verstand wahrnehmen konnte.
„Ruvon“, hallte die Stimme des Wesens durch die riesige Halle. Der Name der Sterblichen rollte von den göttlichen Lippen, als wäre er in das Gewebe der Existenz selbst eingraviert. „Du bist auserwählt.“
Die Luft schien vor Energie zu knistern, als die Stimme der Wesenheit lauter wurde und jedes Wort in den Knochen des vor ihr knienden Mannes widerhallte. Ihr Körper zitterte, ihr Herz raste, als das ganze Gewicht der göttlichen Präsenz auf sie drückte.
„Du hast alles, was du brauchst, Ruvon. Die Macht von mir, größer als alles, was ein Gott dir geben kann – liegt in deinen Händen. Mach diesen Gott stolz.“
Die göttliche Präsenz schwoll an, füllte jeden Zentimeter des Raumes aus, ihre Kraft war so intensiv, dass die Luft unter dem Druck zu zittern schien. Und dann, so schnell wie sie erschienen war, begann die Wesenheit zu verblassen, ihre Essenz zog sich zurück in die grenzenlosen Reiche, aus denen sie gekommen war.
Ruvon, immer noch auf den Knien, spürte die überwältigende Leere, die zurückblieb.
Sie atmete schwer, als die göttliche Präsenz komplett verschwand und nur noch eine hohle Stille zurückblieb. Aber irgendwas blieb – ein unerschütterliches Gefühl von Bestimmung, ein göttlicher Befehl, der sich tief in ihre Seele eingegraben hatte.
Sie war von einer höheren Macht gekennzeichnet worden, von einer Kraft, die stärker war als alles in der Welt der Sterblichen. Und jetzt war ihre Aufgabe klar.
Ruvon hob den Kopf, ihr Herz pochte vor Angst und Aufregung. Sie wusste, dass der Gott oder die Göttin – sie war sich nicht sicher – erneut ihr Augenmerk auf sie in der Welt der Sterblichen gerichtet hatte. Und ihr Wille würde nicht ignoriert werden.
Nachdem die göttliche Präsenz verschwunden war, stand Ruvon auf, ihre Augen brannten vor neuer Entschlossenheit. Die Last des Schicksals lastete auf ihren Schultern, schwer wie der Himmel über ihr.
Die Götter hatten gesprochen.
Und die Welt würde in ihrem Gefolge erzittern.
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Gegenwart…
Ruvon war jetzt der Inbegriff dunkler, verbotener Schönheit – nicht mehr zerbrechlich wie zuvor – ihr Körper ein Meisterwerk, geformt von den Schatten selbst. Ihre kurvenreiche Figur war sowohl verführerisch als auch einschüchternd, ein Beweis für die göttliche Kraft, die ihre sterbliche Gestalt in etwas Überirdisches verwandelt hatte.
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Auch sie staunte über ihre eigene Verwandlung!
Ihre vollen Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug, ihre perfekte Form umrahmt von dunklen Energiefäden, die sich wie ein lebendes Gewand an sie schmiegten, ihre Brustwarzen waren durch ihr Kleidungsstück hindurch sichtbar. Ihre Brüste waren weder „übermäßig“ noch subtil, aber definitiv nicht zurückhaltend, sie waren groß – und zogen mit ihrer natürlichen Anziehungskraft die Aufmerksamkeit auf sich.
Sie empfand es nicht als anstrengend, sich mit ihnen zu bewegen.
Ihre schmale Taille betonte die dramatischen Kurven ihrer breiten Hüften und schuf eine Sanduhrfigur, die sowohl Stärke als auch Sinnlichkeit ausstrahlte.
Ihre langen Beine schienen endlos zu sein, straff und anmutig, und führten zu einem unglaublich runden, vollen Po, der bei jedem Schritt schwankte.
Ihre Bewegungen waren hypnotisch, bewusst, jede Geste strahlte Selbstbewusstsein und Dominanz aus, wenn sie ging. Ihre Haut, blass wie Mondlicht, leuchtete schwach im trüben Licht des dunklen Tempels, als trüge sie die Essenz der Nacht in sich.
Ihr voluminöses rabenschwarzes Haar fiel ihr über den Rücken bis über die Hüften und umrahmte ihr Gesicht wie ein Seidenvorhang. Ihre Gesichtszüge waren scharf und symmetrisch – hohe Wangenknochen, eine zarte Nase und volle Lippen, die mit einem natürlichen dunklen Rot geschminkt waren. Ihre violetten Augen, die mit göttlicher Dunkelheit leuchteten, waren ihr faszinierendstes Merkmal und zogen jeden, der ihren Blick traf, in einen Abgrund aus Geheimnis und Macht.
Ruvons gesamte Erscheinung war ein Widerspruch – eine sündige Versuchung, gehüllt in göttliche Dunkelheit.
Sie war sowohl eine mächtige Frau als auch eine Verführerin, ihr Körper war ebenso eine Waffe wie ihre Macht. Sie zu sehen bedeutete, sie zu begehren, sie zu fürchten und die furchterregende Schönheit ihrer Existenz anzuerkennen.
—— Ruvons schlanke Handgelenke waren mit dunklen Ketten gefesselt, die rohe, unerbittliche Energie ausstrahlten. Die Fesseln waren nicht nur physisch – sie waren Kanäle, die Ströme göttlicher Kraft in ihren Körper pumpten. Jeder Energieschub war überwältigend, wie geschmolzene Lava, die durch ihre Adern floss, doch sie ertrug es. Sie hatte keine Wahl.
Dies war der Weg, den sie gewählt hatte, das Schicksal, das ihr von dem Wesen zuteil geworden war, und sie nahm es voll und ganz an.