Das leise Summen der Lichter der Stadt funkelte wie Juwelen am dunklen Himmel, als Pyris und Seraphina aus dem Restaurant traten und in die kühle Nachtluft hinaustraten. Das luxuriöse, hochmoderne Gebäude hinter ihnen verschwand langsam aus ihrem Blickfeld, sodass nur noch die beiden im Mondlicht standen.
Sie konnten beide die Spannung zwischen ihnen spüren – die unausgesprochenen Versprechen und die Last ihrer gemeinsamen Vergangenheit.
Es lag eine Stille in der Luft, aber auch eine Anziehungskraft. Eine Schwerkraft zwischen ihnen, die keine politischen Machenschaften stören konnten. Es war schon einige Zeit vergangen seit jener schicksalhaften Nacht, in der Seraphina in sein Leben getreten war, nicht nur als Drachenprinzessin, sondern als eine Frau, die unerwartet seine Frau werden würde. Weiterlesen bei empire
Pyris führte sie zu dem eleganten schwarzen Auto, das auf sie wartete. Sie stiegen ein, die Türen schlossen sich mit einem leisen Klicken.
Als der Fahrer losfuhr, schien die Stadt zu verschwimmen, der Puls der Straßen verblasste im Hintergrund. Seine Gedanken waren heute Nacht nicht beim Drachenreich, sondern bei ihr – bei der Drachenprinzessin, die zu ihm gekommen war, mutig, stolz und unbestreitbar bereit, seine Frau zu werden.
Sie konnte offensichtlich nicht mehr widerstehen – genau das hatte Pyris gewollt: dass sie zu sich selbst fand, dass sie entdeckte, was sie wirklich wollte, ihre Wünsche.
Seraphinas Hand streifte seine, während sie schweigend dasaßen, ihre goldenen Augen spiegelten eine stille Entschlossenheit wider. Sie hatte ihre Rolle in den Spielen des Reiches gespielt, aber heute Nacht gehörte sie nur ihr … Ihre Nacht!
Heute Nacht war sie nicht die Prinzessin, die Bündnisse schmieden wollte. Sie war eine Frau, die ihre Entscheidung getroffen hatte. Die Intrigen ihres Vaters hatten sie zusammengebracht, aber die Flamme zwischen ihnen war jetzt viel persönlicher, als sie es sich jemals hätte vorstellen können.
Als das Auto schließlich vor einem der privaten Anwesen von Pyris hielt, einem abgelegenen Herrenhaus inmitten alter Bäume, atmete Seraphina aus, ohne bemerkt zu haben, dass sie den Atem angehalten hatte.
Das war es – die Nacht, in der sich alles zwischen ihnen verändern würde.
Pyris öffnete ihr die Tür, und sie betraten den gewundenen Steinweg, der zum Anwesen führte.
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Die Nachtluft war frisch und duftete nach Erde, Kiefern und frischem Regen. Das Herrenhaus mit seinen hohen Steinbögen und sanft leuchtenden Fenstern war sowohl ein Zufluchtsort als auch eine Festung, ein Ort, an dem sie endlich allein sein konnten.
Als sie hineingingen, schlossen sich die großen Türen hinter ihnen und schirmten sie von der Außenwelt ab.
Der Raum, den sie betraten, war warm von flackerndem Kerzenlicht erhellt, das einen sanften Schein auf die weichen Sofas und dunklen Holzmöbel warf. Eine intime Kulisse für das, was beide wussten, dass es gleich passieren würde.
Seraphinas Blick blieb auf Pyris haften, als er beiden ein Glas des besten Elfenweins einschenkte: Bonds.
Sie nahm das Glas entgegen, dessen Kühle sich gegen ihre Finger drückte, während sie ihn mit einer Mischung aus Vorfreude und nervöser Energie beobachtete.
Pyris lehnte sich gegen den Tisch und ließ seinen goldenen Blick nicht von ihr weichen.
Er konnte den inneren Kampf in ihr sehen – das Hin und Her zwischen Pflicht und Verlangen. Er hatte diesen Ausdruck in ihren Augen schon einmal gesehen, damals, als sie als imperiale Schachfigur in sein Leben getreten war.
Aber jetzt hatte sich alles verändert. Sie hatte sich verändert. Und Pyris wollte sie ganz für sich allein.
„Weißt du, Seraphina“, sagte er mit leiser Stimme, „ich habe deine Stärke immer bewundert. Aber heute Nacht will ich etwas anderes von dir. Ich will die Frau hinter dem Titel sehen. Diejenige, die freiwillig zu mir gekommen ist.“
Seine Worte hingen bedeutungsschwer in der Luft. Seraphina schluckte und spürte das Gewicht seiner Bitte. Hier ging es nicht nur um Politik oder Macht.
Es ging um Hingabe – nicht an das Imperium, nicht an den Willen ihres Vaters, sondern an ihn.
Sie nahm einen langsamen Schluck von ihrem Wein, der sie wärmte, als er ihre Kehle hinunterfloss. Ihre Gedanken rasten, ihr Herz pochte in ihrer Brust. Konnte sie das tun? Konnte sie sich ihm hingeben, ganz und gar?
Die Antwort kam ihr so natürlich wie das Atmen. Sie stellte ihr Glas ab und trat näher an Pyris heran, ihre Augen fest auf seine gerichtet, mit entschlossener Entschlossenheit.
„Ich habe dir immer gehört, Pyris“, flüsterte sie mit leiser, aber überzeugter Stimme. Es war nicht nur ein Geständnis – es war eine Erklärung. Sie hatte sich für ihn entschieden, und heute Nacht würde sie ihm das zeigen.
Ohne ein weiteres Wort streckte Pyris die Hand nach ihr aus, fasste sanft ihr Kinn und zog sie näher zu sich heran.
Seine Bewegungen waren bestimmend und dominant, und ihre Lippen trafen sich zu einem langsamen, bewussten, intensiven Kuss, der all die Versprechen und Sehnsüchte enthielt, die sie noch nicht ausgesprochen hatten. Es war ein Kuss, der das Siegel und das Band zwischen ihnen besiegelte, ein Kuss, der von ihrer Zukunft sprach, von dem Reich, das sie eines Tages gemeinsam regieren würden.
Seraphina schmolz in ihm dahin, ihr Körper presste sich an seinen, während der Kuss tiefer wurde, immer leidenschaftlicher, immer verzweifelter.
Pyris‘ Hände wanderten über ihren Rücken, folgten der Kurve ihrer Wirbelsäule und zogen sie unmöglich näher an sich heran, während seine Zunge mit ihrer um die Vorherrschaft auf dem feuchten Schlachtfeld kämpfte.
Ihr Atem stockte, als seine Lippen von ihrem Mund zu ihrem Hals wanderten und seine Zähne ihre Haut so streiften, dass ihr ein Schauer über den Rücken lief.
Sie umarmte seinen Rücken, nicht eine Sekunde lang bereit, ihn loszulassen, und presste ihre festen Brüste an seine Brust. Pyris konnte das Gefühl auf seiner Brust spüren, als ihre harten Brustwarzen ihn zu durchbohren drohten.
Er schlüpfte in ihre Kleidung, seine Hände trafen auf ihre erhitzte Haut und streichelten sie langsam, während seine Finger ihre Rückenlinie nachzeichneten.
Ein Schauer durchlief sie und ließ ihren Körper zittern.
„Mmmm~“, stöhnte sie leise, jeder Kuss auf ihren Körper ließ ihren Rücken vor Lust wölben und versetzte sie in einen Zustand der Ekstase, den sie bisher nur in ihrer Fantasie gekannt hatte.
„Haaaa~“, sie zitterte erneut, als seine Zunge ihr Ohr erreichte; er blies heiße Luft darauf und Pyris saugte ganz sanft daran.
„Ahhh~ das ist so…“ Worte konnten nicht beschreiben, was sie fühlte, ihre Hände umfassten instinktiv seinen Rücken, während seine Hand zu ihrem prallen Po wanderte, ihn durch den Spitzenstring erkundete und ihn sanft drückte, gerade so viel, dass es sie nicht überwältigte… zumindest noch nicht.
„Pyris, mein Schatz~“, sie schmiegte sich an ihn, während ihr Körper sich seiner Berührung hingab.
Pyris sagte kein Wort, nicht heute, er wollte heute nur ihrer süßen Stimme lauschen, während sie stöhnte und sich ihm hingab, unter seinen heftigen Liebkosungen, Seraphina, die Tochter des Drachenkaisers…
Seine Bewegungen wurden gezielter, sein Mund schob ihr Kleid gerade so weit über ihre Schultern, dass ihr Dekolleté zum Vorschein kam.
Das warme und doch kalte Gefühl des Windes und der Klimaanlage berührte ihre Brüste, bevor Pyris‘ Mund siegreich herrschte und ihr nahm, was er vom Wind gejagt hatte.
„Ahhhhhh~~“, stöhnte die jungfräuliche Drachenprinzessin laut, als die Wärme der feuchten Zunge die nackte Spitze ihrer leicht entblößten Brüste berührte. Sie biss ihm in den Hals, Pyris ließ langsam das Kleid über ihre Schultern gleiten, ihre Brüste wurden nur noch von dem dünnen BH bedeckt, der lediglich ihre Brustwarzen bedeckte, aber nicht die Fülle ihrer Brüste. Sie zitterte leicht, als sie zu seinen hungrigen Augen aufblickte…
Seine Augen weideten sich an ihrem Körper, konnten sich nicht satt sehen an diesem wohlgeformten Körper. „Du bist wunderschön, ich will dich heute Nacht haben, Drachenprinzessin!“
Er war hungrig nach ihr, und nur nach ihr.
„Pyris, ich will dich …“ Ihre sanfte, langsame Stimme war alles, was nötig war, um zu verkünden, dass sie sich ihm vollständig unterworfen hatte, um ihm mit Leib und Seele zu gehören.
Ihre Bewegungen wurden wild, erfüllt von der aufgestauten Begierde, die sich seit jener schicksalhaften Nacht aufgebaut hatte. Die Kleider fielen, Barrieren fielen, als sie sich der Leidenschaft hingaben, die so lange zwischen ihnen geschlummert hatte.
Er trug sie, hielt sie an der Taille fest, während sie ihre Arme um ihn schlang, seine Hände suchten Halt an ihrem Po, sie schlang ihre Beine um seine Hüfte, umarmte seinen Hals und lud ihn zu einem tiefen Kuss ein, der von ihrer halb erfüllten Sehnsucht nacheinander erfüllt war.
„Mmmm~~“, stöhnte sie atemlos während des Kusses, doch sie wollte sich nicht von ihm lösen, sie hielt sich fest, während ihr Körper vor Erregung bebte.
Pyris‘ Berührungen waren bestimmend und doch zärtlich, als er ihren Hintern drückte, ihre Handflächen füllte und sie zu dem weichen Bett führte, das auf sie wartete.
Seraphina küsste ihn, ihr Körper ließ sich bereitwillig dorthin tragen, wo ihr Schicksal besiegelt werden würde, und reagierte auf ihn auf eine Weise, die sie nie für möglich gehalten hätte.